„DN“-Talk für eine bessere Zukunft

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Oliver Krischer, MdB, Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Giesen (2), Latotzki, Kinkel
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Kufferath
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18.11.2009, Berlin, BMBF, Bundesministerium fuer Bildung und Forschung, Bundesbildungsministerium, parlamentarischer Staatssekretaer Thomas Rachel © Frank Ossenbrink, mail@politikfoto.de, www.politikfoto.de
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Walter Jordans, Kreisvorsitzender des BUND
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Ulrich Stockheim, Geschäftsführer von Stockheim Media.
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Thomas Rachel, MdB, CDU, Parlamentarischer Staatssekretär
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Dr. Stephan Kufferath-Kassner, Vorsitzender der Industrieverbände

Düren. Wie wird der Kreis Düren fit für die Zukunft? Diese Frage stellen die „DN“ bei ihrer Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl am Montag, 9. September, um 20 Uhr im „Komm“-Zentrum.

Eingeladen sind die drei Dürener Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen), Dietmar Nietan (SPD) und Thomas Rachel (CDU), der zudem noch parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung ist. Alle drei haben von ihrer Partei einen so guten Listenplatz bekommen, dass sie aller Voraussicht nach auch nach dem 22. September weiter im Bundestag sitzen werden. Und alle drei haben den „DN“ schon vorab einmal verraten, was passieren muss, damit der Kreis Düren „fit für die Zukunft“ wird.

Für Oliver Krischer ist es entscheidend, dass der Kreis Düren sich auf das Ende des Braunkohleabbaus und die erneuerbaren Energien einstellt. Krischer: „Heute arbeiten in Deutschland knapp 400.000 Menschen in der Branche der erneuerbaren Energien. Der Kreis Düren profitiert davon noch viel zu wenig. Wir dürfen nicht hinterherhinken, sondern müssen vorangehen, so dass wir uns demnächst vollständig mit erneuerbaren Energien versorgen können.“

Dietmar Nietan nennt mehrere Punkte, die der Kreis Düren braucht, um fit für die Zukunft zu werden. Wichtig ist ihm, dass alle Beteiligten in Stadt und Kreis Düren sich besser vernetzen und enger zusammenarbeiten. „Wir müssen unsere Potenziale besser erfassen.“ Bildung und Forschung, Industrie und Tourismus seien Themen, die besser erfasst werden müssten. Zudem brauche der Kreis Düren ein Leitbild, eine Strategie. „Wie wollen wir leben auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels? Diese Frage müssen wir uns stellen“, so Nietan. Wichtig seien zudem die „beste Bildung für alle“ und eine finanzielle Stärkung der Kommunen.

„Der Kreis Düren hat gute Voraussetzungen, die es zu nutzen gilt“, so Thomas Rachel. „Eine Aufgabe wird es sein, die Zeit nach der Schließung der Tagebaue Inden und Hambach positiv zu gestalten. Wichtig ist die Pflege vorhandener und die Ansiedlung neuer Betriebe sowie Existenzgründungen im Kreis Düren.“ Darüber hinaus nennt Rachel Bildung von der frühkindlichen Erziehung bis hin zum Übergang von Schule und Beruf und die gute ärztliche Versorgung im gesamten Kreis Düren als wichtige Schwerpunkte.

Die drei Abgeordneten diskutieren übrigens nicht allein, weitere Gäste des „DN“-Talks zur Bundestagswahl sind Dr. Stephan Kufferath-Kassner, Vorsitzender der Vereinigten Industrieverbände Düren, Jülich und Euskirchen, Ulrich Stockheim, Kommunikationsberater und Gründer und Geschäftsführer von Stockheim Media, sowie Walter Jordans, Vorsitzender der Kreisgruppe Düren des Bundes für Umwelt und Naturschutz.

Moderiert wird der Abend von „DN“-Redaktionsleiter Ingo Latotzki und Sandra Kinkel. Der Eintritt zum „DN“-Talk ist frei.

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