Düren - „DN“-Talk: Es geht um Dürens Zukunft!

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„DN“-Talk: Es geht um Dürens Zukunft!

Von: inla
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Blick über Düren: Wie sieht die Zukunft der Stadt aus? Der jetzt im Entwurf vorliegende Masterplan soll Anregungen und Ideen geben, über die wir kommenden Donnerstag im „DN“-Talk sprechen wollen. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Er soll eine Art Leitfaden für Düren sein. Wie kann, wie müsste sich die Stadt in den nächsten zehn Jahren entwickeln, um lebenswert und konkurrenzfähig zu bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Masterplan für die Innenstadt, der jetzt in einem Entwurf vorliegt.

Der Masterplan beschäftigt sich nicht nur mit diesen Aspekten, das mehr als 250 starke Werk will auch Antworten geben auf die drängenden Fragen.

Am Mittwoch wird der Plan dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Die Sitzung im Burgau-Gymnasium ist öffentlich und beginnt um 17 Uhr. Kommende Woche, am Donnerstag, 10. April, laden die „Dürener Nachrichten“ zum „DN“-Talk ein, um mit Experten und einer breiten Öffentlichkeit über Dürens Stadtentwicklung zu diskutieren. Sie, liebe Leser, sind herzlich ins Hoesch-Museum eingeladen (ab 19 Uhr).

Der Masterplan ist von einem Aachener Fachbüro erarbeitet worden. Stadtplaner Dr. Harald Heinz hat zahlreiche Dürener gesprochen, um sich ein Bild zu machen. In einigen so genannten Innenstadtforen wurden die Themen öffentlich weiter ausgearbeitet. Dabei wurde dem Aachener Heinz schnell klar, dass Dürener ihre Stadt gerne schlecht reden, dass es an einer Identifikation mit der Stadt fehlt. Daher schlägt er vor, über die Themen Wasser und Papier, für die Düren aufgrund der Industrie steht, eine Identität zu stiften. Warum haben viele Dürener keine positive Meinung über ihre Stadt? Auch darüber wollen wir beim „DN“-Talk sprechen. Und: Wie kann eine Änderung herbeigeführt werden? Wenn der Entwurf des Masterplanes am Mittwochabend vorgestellt wird, fallen auch erste Zahlen, die etwaige Investitionen nach sich ziehen können.

Die Kosten verteilen sich auf private Investitionen und öffentliche Kosten. Letztere, insgesamt rund 21,5 Millionen Euro, seien mit 19,7 Millionen Euro zu 70 Prozent förderfähig, heißt es in einer Vorlage der Stadtverwaltung. Danach würde der städtische Eigenanteil bei 6,5 Mio. liegen – verteilt auf einen Zeitraum von sieben bis zehn Jahre. Es geht etwa um die Entwicklung des Hoesch-Platzes oder den Parkplatz am Pletzerturm. Der Einsatz öffentlicher Gelder soll ein Vielfaches an privaten Investitionen auslösen. Eine grobe Schätzung geht von 165 Millionen Euro aus.

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