Kreis Düren - Die Stimmung im Handwerk im Kreis ist gut

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Die Stimmung im Handwerk im Kreis ist gut

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Kreis Düren. Die Auftragslage ist bestens, die Umsätze sind gewachsen – und das spiegelt sich in der Stimmung im Dürener Handwerk wider: Im Kreis teilen 83 Prozent diese Einschätzung. Auch mit Blick auf die nahe Zukunft überwiegt eindeutig der Optimismus.

Diese Ergebnisse gehen aus der Konjunkturumfrage der Handwerkskammer für die Region Aachen hervor. „Das Handwerk im Kreis Düren hat die schwere Winterdelle von 2012/2013 weitgehend wettgemacht“, sagt Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Peter Deckers bei der Präsentation der Umfrageergebnisse.

Im Kreis Düren melden 28 Prozent eine gute Geschäftslage (55 Prozent „befriedigend“). Die Zukunftsaussichten schätzen die Handwerksmeister positiv ein. Die große Mehrheit der Unternehmer geht davon aus, dass sich an der günstigen Konjunkturlage im Handwerk nichts ändern wird und die Nachfrage der Verbraucher sowie der gewerblichen und öffentlichen Auftraggeber hoch sein wird.

Es gab in den vergangenen sechs Monaten für die Mehrheit der Handwerksunternehmen viel zu tun: Im Kreis Düren konnten 76 von 100 Betriebsinhabern entweder mehr Aufträge verbuchen oder eine stabile Nachfrage verzeichnen. 66 Prozent der Handwerksmeister erwirtschafteten höhere beziehungsweise stabile Erlöse. Rund ein Drittel der Handwerksmeister aus Düren musste über die Wintermonate hingegen Umsatzrückgänge hinnehmen. Zum Vergleich: Aufgrund der anscheinend besseren Voraussetzungen zur Auftragsabwicklung war davon in der Städteregion Aachen und im Kreis Heinsberg nur ein Viertel betroffen. Doch der Optimismus nimmt beim Handwerk im Kreis Düren wieder zu: Im kommenden Sommerhalbjahr soll es deutlich besser laufen. Die Dürener prognostizieren, dass 84 Prozent von ihnen in den kommenden sechs Monaten ihre Umsätze weiter steigern oder auf vergleichsweise passablem Niveau halten können.

Im Kreis Düren herrscht ein hoher Beschäftigungsstand. 81 Prozent der Handwerksbetriebe hielten ihre Personalstärke über die Wintermonate stabil oder stellten neue Fachkräfte ein. 91 Prozent wollen in Zukunft an ihren bewährten Fachkräften festhalten oder sogar zusätzliche einstellen – wenn sie denn welche finden.

Am 31.Dezember 2013 gab es beim Handwerk im Kreis mit 1423 Lehrlingen 24 (-1,7 Prozent) weniger als zum Vorjahreszeitpunkt.Im Dürener Handwerk arbeiteten 20865 Personen. Die Betriebe erwirtschafteten einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Damit steuerten sie fast 18,5 Prozent zum Gesamtumsatz des Handwerks im Kammerbezirk bei.

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