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Die starke Seite der Landwirtschaft: Frauen

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Margret Frings (r.), Hedi Feucht (2.v.l.) und Jutta Kuhles (2.v.r.) sprachen den ausgeschiedenen Vorstandsdamen ihren Dank aus. Foto: Krl

Inden/Altdorf. Alle zwei Jahre lädt der Rheinische Landfrauenverband Kreis Düren-Jülich zum Kreislandfrauentag ein. Rund 250 Frauen waren der Einladung in die Bürgerhalle Inden/Altdorf gefolgt. Es sind starke Frauen, die sich dem Verband angeschlossen haben.

Neben Haushalt und Kindererziehung stehen sie meist ihren Männern auf dem Hof zur Seite. Nicht selten fällt ihnen die Büroarbeit zu. Öffentlichkeitsarbeit ist ein weiterer wichtiger Bereich, in dem sie tätig sind.

Ein realistisches Bild

„Unsere Aufgabe ist es, ein realistisches Bild der modernen Landwirtschaft zu vermitteln”, erklärte die Kreisvorsitzende Margret Frings in ihrem Grußwort. „Das Land braucht Leben, und wir Landfrauen gestalten es mit.” Und so haben sich viele Frauen dem Verband nicht nur angeschlossen, um wie an diesem Tag, gemeinsam ein paar fröhliche Stunden zu erleben. Ihnen ist der Austausch wichtig. Darüber hinaus nutzen sie intensiv das Fort- und Weiterbildungsprogramm, das ihnen der Verband in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer bietet.

Regelmäßig stehen Seminare und Workshops auf dem Programm. Der Kurs „Management at home” richtet sich beispielsweise besonders an junge Frauen. Er vermittelt Kenntnisse in Hauswirtschaft, Ernährung, Garten und Kommunikation. Gut angenommen wurde in der Vergangenheit das Angebot einer Ausbildung zur Agrarbürofachfrau, die bereits über 620 Frauen absolvierten. Hilfestellung leistet der Verband auch, wenn es darum geht, neue Einkommenszweige aufzutun, wie beispielsweise Hofläden oder Übernachtungsangebote.

Lebenslange Weiterbildung

„Landfrauen mit Biss - bleiben Sie dufte”, meinte Johannes Fritzen, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, der ebenfalls unter den Gästen weilte. Von den Landfrauen richtete Vizepräsidentin Jutta Kuhles ein Wort an die Damen. Auch sie stellte die Möglichkeiten der Fortbildungen besonders heraus. „Landfrau zu sein heißt Mitglied in einem Verband zu sein, der lebenslange Weiterbildung möglich macht”, betonte sie.

Sie wies auch auf die Aktionstage hin, die vom 5. Mai bis 27. September stattfinden und unter dem Motto stehen „Unterwegs zu neuen Chancen”. Im Mittelpunkt steht dabei die Vernetzung der einzelnen Ortsgruppen und Bezirke. „Machen Sie deutlich, dass die neue Landlust, die zurzeit um sich greift, heute schon gelebt und umgesetzt wird”, appellierte sie an die Anwesenden.

Kabarett und Musik

„Nehmt mich bei Euch auf”, flehte bei so viel Frauenpower Trude Backes, alias Monika Hintsches. Die Kabarettistin klagte den Damen ihr Leid über Ehemann und Kinder. Die Combo der Musikschule Niederzier bildete einen weiteren Programmpunkt. Und Hedi Feucht, Vorsitzende des Bezirks Jülich, trug ein Frühlingsgedicht vor. Außerdem wurden sieben ausgeschiedene Vorstandsfrauen der Bezirke Jülich und Düren verabschiedet: Sylvia Breuer, Monika Dahmen, Trude Leisten, Marga Bergs, Marlene Ritz, Agnes Sommer und Sybille Schnitzler.
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