„Die Stadt kann das Geld doch brauchen”

Von: oha
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Düren. Lässt die Stadt Düren eine ideale Einnahmequelle einfach links liegen? Diese Kritik äußert jedenfalls die Dürener Ratsfraktion des Grünen. Es geht dabei um die Verpachtung von Dächern öffentlicher Gebäude für Solaranlagen.

In anderen Kommunen hat man längst erkannt, dass sich auf diese Weise sehr leicht Geld verdienen lässt und außerdem noch der Umwelt ein Dienst erwiesen wird. Das Prinzip: Engagierte Bürger tun sich zusammen und betreiben eine Solaranlage, die auf dem Dach eines öffentlichen Gebäudes installiert wird. Sowohl die Bürger machen Gewinn mit dem Verkauf des Stroms als auch die Kommune mit der Verpachtung ihres Daches.

„Es gibt seit Wochen einen entsprechenden Bürgerantrag des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie zwei weitere Anträge von Grünen und SPD zum Thema”, beklagt Georg Schmitz, Fraktionsgeschäftsführer der Grünen im Dürener Stadtrat.

„Fakt ist: Die Stadt hat geeignete Dächer und kann in ihrer finanziellen Not jede Einnahme gut gebrauchen”, so Georg Schmitz. Er fordert, das Thema spätestens nach den Ferien im entsprechenden Fachausschuss auf die Tagesordnung zu setzen.
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