Die Schützen feiern ihren „verpassten“ Geburtstag

Von: kel
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Brudermeister Christian Nelleßen (rechts) proklamierte die Müddersheimer Majestäten: Schützenkönig Jürgen Schneider mit seiner Ehefrau Ulrike sowie Jungschützenkönig Alexander Nepomuck mit seiner Begleiterin Katrin. Foto: Axel Keldenich

Müddersheim. Zum Auftakt des Bezirksschützenfestes des Verbandes Düren-Ost im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften nahmen die Schützen an der Fronleichnamsprozession in Froitzheim teil. Anschließend wurden die ersten Gäste empfangen und die neuen Majestäten der Bruderschaft ermittelt.

Neuer Jungschützenkönig ist Alexander Nepomuck, und Schützenkönig wurde Jürgen Schneider. Beim Schießen um den Pokal der Bezirkskönige aller ehemaligen Bezirkskönige und der amtierenden Bezirksmajestät holte Toni Brünker aus Kelz den Vogel von der Stange.

Bei einem Festakt feierten die Schützen in diesem Jahr ihren „verpassten“ 100. Geburtstag. Das wissen sie aus einem Bescheid des Bundes der historischen Schützenbruderschaften, der das Gründungsdatum auf den 12. November 1900 festlegt. Damals wurde ein Kriegerverein zu Müddersheim gegründet, der später in eine Schützengesellschaft umbenannt wurde, aus der wieder einige Jahre später die Sankt-Antonius-Schützenbruderschaft Müddersheim wurde.

Das erste Schützenfest datiert auf das Jahr 1922, was auf der damals angeschafften Fahne vermerkt ist, weswegen dieses Jahr bisher als Gründungsjahr galt. Weitere Gründe zum Feiern waren das 30-jährige Bestehen der Schülerschützenabteilung und natürlich die Ausrichtung des Bezirksschützenfestes. Alles zusammen war Anlass genug, vor sehr vielen Gästen nach dem Festakt ein großes Höhenfeuerwerk zu zünden.

Am Samstag standen die neuen Majestäten samt Gefolge im Mittelpunkt des Festballs, bei dem das Duo „Party Connection“ spielte. Brudermeister Christian Nelleßen dankte den scheidenden Würdenträgern und nahm mit Unterstützung seiner Stellvertreterin Hildegard Bischof und Geschäftsführerin Karola Nelleßen die Proklamation und Krönung der neuen Majestäten vor.

Am Sonntag folgte als weiterer Höhepunkt der Festzug durch den Ort mit rund 500 Teilnehmern, an dessen Ende alle Majestäten der 16 Gastbruderschaften und die Ehrengäste die Parade abnahmen. Den Ausklang bildete am Montag das traditionelle Hauptvogelschießen.

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