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Die Sanierung des Rathauses kostet 14,75 Millionen

Von: Dietmar Engels
Letzte Aktualisierung:
Von außen sieht das Dürener
Von außen sieht das Dürener Rathaus noch ansehnlich aus. Im Inneren entspricht es aber nicht mehr den heutigen Erfordernissen. Deshalb wird das Gebäude für 14,75 Millionen Euro Foto: Ingo Latotzki

Düren. Spätestens im Juni oder Juli nächsten Jahres soll die umfassenden Sanierung des Dürener Rathauses beginnen. Im März oder April 2014 werden die bis dahin anderweitig untergebrachten Beschäftigten wieder einziehen können. So sehen es jedenfalls die Umbaupläne vorm, die am Montag vorgestellt wurden.

Für das Projekt wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, der unter anderen Paul Larue, Helmut Harperscheidt als Leiter der Abteilung Gebäudemanagement, Stadtkämmerer Harald Sievers und Maria Welter als Leiterin des Hauptamtes angehören. Dieses Quartett ging am Montag davon aus, dass die Sanierungspläne am Dienstag in einer Sondersitzung des Verkehrs- und Bauausschusses und am Mittwoch im Stadtrat „abgesegnet” werden.

14,75 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt, dass wegen nach Auffassung der Verantwortlichen nicht länger aufgeschoben kann. Zwar ist in den vergangenen Jahren eine Menge im Haus repariert worden, doch eben bei weitem nicht genug. Mit Blick auf die große Lösung wurden 5,3 Millionen Euro „angespart”.

Weitere vier Millionen sind im Haushalt 2011 bzw. in der mittelfristigen Investitionsplanung vorgesehen. Die noch fehlenden 5,45 Millionen müssen im Haushalt für 2012 und 2013 bereit gestellt werden - um besten durch „Umschichtung”, wie der Kämmerer sagte. Das bedeutet, dass andere notwendige und/oder wünschenswerte Maßnahmen wohl verschoben werden müssen.

Die Verantwortlichen betonten am Montag einmal mehr, dass eine grundlegende Sanierung „im laufenden Betrieb” nicht möglich sei. Wegen des Umfangs der Arbeiten im ganzen Haus sei es notwendig, die Belegschaft während der Bauzeit in angemieteten Objekten unterzubringen. Vorgesehen war dafür bisher vor allem das alte Fernmeldeamt am Ellernbusch.

Noch steht aber nicht fest, ob die Telekom dieses Gebäude auf mittlere Sicht selbst nutzen wird. Maria Welter: „Die Verhandlungen sind noch im Gange. Bei einem Scheitern stehen Alternativen zur Verfügung, die allerdings keine geschlossene Unterbringung ermöglichen würden.”

Die Sanierung des Rathauses wird eine jährliche Einsparung bei den Gebäudeunterhaltungskosten von etwa 370.000 Euro mit sich bringen.
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