Die Probleme der „Häfler“ will Evivo ausnutzen

Von: Franz Sistemich
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Setzt auf Sieg gegen den VfB: Sebastian Gevert. Foto: sis

Düren. Das Maß aller Dinge war der VfB Friedrichshafen über Jahre hinweg im deutschen Volleyball. In dieser Spielzeit dominieren aber zwei andere Teams: Spitzenreiter Berlin Recycling Volleys und Generali Haching haben der Mannschaft von Ex-Bundestrainer Stelian Moculescu zumindest in der Hauptrunde den Rang abgelaufen.

Mit zehn beziehungsweise sechs Punkten Rückstand hat der VfB nur den dritten Rang inne. Rang 2 ist zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde nicht mehr drin, Rang 3 könnten die Häfler noch an den TV Bühl verlieren.

Sechs Saisonniederlagen hat der VfB bereits kassiert, in der Arena Kreis Düren hat er beim nächsten Gastgeber in dieser Spielzeit auch schon verloren: Im Pokalviertelfinale triumphierte Evivo 3:0. Diesen Pokalerfolg wollen die Hausherren im Meisterschaftsheimspiel ab 19.30 Uhr wiederholen. Sie stehen wie der VfB unter Zugzwang: Evivo will schließlich als Tabellenfünfter nicht aus den direkten Play-off-Rängen 1 bis 6 herausrutschen. Die Gefahr besteht angesichts der bevorstehenden Aufgaben gegen Friedrichshafen und in Mitteldeutschland.

Aber: „Wenn wir so spielen wie im Pokal und die Fans uns auch wie im Viertelfinale unterstützen, dann können wie den VfB wieder besiegen“, sagt Evivos Diagonalangreifer Sebastian Gevert.

Dass der VfB in dieser Spielzeit nicht mehr dominiert, hat mehrere Gründe: Außerhalb des Spielfelds, hat Kapitän Joao José einst festgestellt, verstünden sich die Spieler sehr gut, aber auf dem Feld agiere das Team wie eine Ansammlung von Einzelspielern. Bei der 0:3-Niederlage gegen Haching schwächelte die Annahme nicht zum ersten Mal, auch im Block und in der Abwehr ist der VfB nicht mehr unbedingt eine Macht. Hinzukommt, dass auch die Qualität des Zuspiels nachgelassen hat. Kann Evivo diese oder andere Problemfelder nutzen?

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