Die neue Miss Düren kommt aus Straelen

Von: Sandra Kinkel
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Neun junge Damen aus ganz Nordrhein-Westfalen sind bei der Wahl zur Miss Düren angetreten. Am Ende hatte die Startnummer 9 die Nase vorn.
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Küsschen vom Bürgermeister: Paul Larue gratuliert der neuen Miss Düren, Vivien Goumans. Foto: Kinkel

Düren. „Von Düren weiß ich bisher nur, dass die Annakirmes jedes Jahr stattfindet. Und ich bin schon oft durchgefahren.“ Vivian Goumans ist die neue Miss Düren. Die 19-jährige Studentin kommt aus Straelen am Niederrhein und muss sich erst mit Düren vertraut machen.

„Ich ziehe im Oktober aber nach Aachen, dann habe ich es nicht mehr weit bis nach hier. Ich freue mich auf meine Termine als Miss Düren.“ Nur zwei der neun Kandidatinnen für die Wahl zur Miss Düren, die am Montag zum zweiten Mal im Festzelt auf der Annakirmes stattgefunden hat, kamen aus dem Kreisgebiet. Lena Voggenauer (16) aus Nideggen und Julia Hebecker (20) aus Langerwehe wagten sich auf die Bühne, schafften es aber nicht unter die ersten Drei.

Zweite wurde Anastasia Kasanski aus Bonn, Dritte Jessica Schäfer aus Essen. City-Manager Wilhelm Streb: „Wir werden im Nachgang zu dieser Wahl versuchen zu klären, warum die Dürener Beteiligung so gering ist. Bei der Miss Germany Corporation, mit der wir zusammen die Veranstaltung durchführen, ist dieses Phänomen allerdings durchaus bekannt.

Viele junge Frauen trauen sich in der eigenen Stadt nicht auf die Bühne.“ Diese Erfahrung hat auch die amtierende Miss Germany, Vivian Konca aus Baesweiler, gemacht, die am Montag in der Jury saß. „Natürlich wäre es schön, wenn es mehr Kandidatinnen aus der Region gegeben hätte. Ich glaube aber, dass viele Mädchen Angst vor der Niederlage haben. Gerade auch vor heimischem Publikum.“

Bei der Wahl zur Miss Düren spielen weder die Annakirmes noch Düren in irgendeiner Form eine Rolle. Einzig die Jury, zu der unter anderem Bürgermeister Paul Larue und Schausteller-Chef Hans-Bert Cremer gehören, ist regional besetzt. Die Miss-Düren-Wahl ist ein reiner Schönheitswettbewerb, die Kandidatinnen präsentieren sich im Abendkleid und in Bademode.

Fragen zu Düren oder dem Rummel gab es keine, die Miss-Anwärterinnen mussten lediglich einige Fragen von Moderator Rudi Köhlke zu ihrem Beruf und ihren Hobbys beantworten. Die meisten träumen von einer Model-Karriere, wollen sich für die Wahl zur Miss NRW im Dezember qualifizieren. Überschwängliches Lob gab es vom Moderator, der keine wirklich gute Figur gemacht hat und offenbar zeitweise hübsch mit doof verwechselt hat, für die Kandidatinnen, die in ganzen Sätzen ihren Beruf erklären konnten.

Vielleicht ist diese Beliebigkeit auch der Grund, warum das Festzelt gerade im ersten Teil der Wahl sehr leer war. Einzig Lena Voggenauer aus Nideggen hatte einen Fanclub dabei, der sie angefeuert hat. „Es ist aber im Laufe des Abends voller geworden“, so Wilhelm Streb. „Ich denke, dass schlechte Wetter zunächst viele Leute abgehalten.“

Die neue Miss Düren jedenfalls hat den Abend genossen. „Mir hat es gefallen. Ich bin ja im vergangenen Jahr bei der Wahl zur Miss Düren zweite geworden. Wenn mir das keinen Spaß gemacht hätte, wäre ich nicht wieder gekommen.“ Der Abend habe ihr großen Spaß gemacht. „Und ich hoffe, dass ich Düren bei der Miss-NRW-Wahl würdig vertreten kann.“

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