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Die nächste Brücke muss erneuert werden

Von: Burkhard Giesen
Letzte Aktualisierung:
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Damit die Schäden an der Eisenbahnbrücke bei Gürzenich nicht weiter zunehmen, wurden die Seitenstreifen gesperrt. Innerhalb der nächsten Jahre muss die Brücke aber ersetzt werden. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Bei der einen Dürener Großbaustelle an der Schoellerstraße ist das Ende bereits absehbar, da tut sich das nächste umfangreiche Bauvorhaben in der Stadt auf: Wie der Landesbetrieb Straßen jüngst mitteilte, muss auch die Bundesbahnbrücke in Höhe des Badesees bei Gürzenich an der Bundesstraße 264 von Langerwehe ersetzt werden.

Bis zu zwei Jahre könnte die Baumaßnahme insgesamt dauern, wann mit den Arbeiten begonnen werden soll, steht noch nicht genau fest. Auch die Kosten für diese Maßnahme müssen noch ermittelt werden.

Klar ist aber: Es führt kein Weg an einem Neubau der Brücke vorbei. „Die Brücken wurden früher für bestimmte Gewichtslasten ausgelegt. Diese Gewichtslasten werden heute deutlich übertroffen“, erklärt Projektleiter Frank Laufenberg den Grund dafür, dass auch an der Eisenbahnbrücke an der B264 jetzt Handlungsbedarf besteht.

Um die schadhafte Brücke zu entlasten, wurden bereits Anfang Oktober die Seitenstreifen für den Verkehr gesperrt und durch Baken abgetrennt. Das klingt zunächst nach einer ungewöhnlichen Maßnahme, macht aber Sinn: „Eine Brücke steht unter Spannung. Wenn die Seitenstreifen verstärkt belastet werden, nehmen die Schäden zu“, erklärt Laufenberg, der derzeit mit der Planung des Neubaus befasst ist.

Bis Mitte 2015 will Laufenberg ein Zeitgerüst erstellen, nachdem der Brückenneubau erfolgen soll. Dabei ist der Zeitrahmen eigentlich noch großzügig: „Wir haben noch zehn Jahre Zeit, das Bauwerk zu ersetzen“, betont Laufenberg. Aber: Wie bei der Brücke an der B56 benötigen die Arbeiten einen großen Vorlauf, weil erneut die Bahnstrecke Aachen-Köln gleich mehrfach für die Maßnahme gesperrt werden muss. Eingebunden in die Planung sind auch Stadt und Kreis Düren.

Bei der Stadt rechnet man damit, dass der Neubau innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre realisiert wird. Wie an der Schoellerstraße soll laut Laufenberg zunächst eine provisorische Umfahrung gebaut werden, bevor dann die Brücke abgerissen und neu gebaut werden und das Provisorium dann wieder abgebaut werden kann.

Wie teuer die Maßnahme insgesamt wird, ist noch nicht klar. Frank Laufenberg: „Die Kostenschätzung liegt noch nicht vor.“ Um die Finanzierung des Brückenneubaus macht er sich allerdings keine Sorgen: „Die Maßnahme ist angemeldet. Wegen der Dringlichkeit gibt es da aber keine Probleme, zumal der Bund für derartige Maßnahmen mehr Geld bereit stellen will.“

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