Die Künstlerinnen Irmela Werning und Anne Schary stellen ihre „Begleiter” aus

Von: elfa
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Keramik, Gemälde und Goldschmiedekunst: Irmela Werning (links) und Anne Schary präsentieren ihre künstlerischen Arbeiten im Merzenicher Wasserturm. Foto: Elmar Farber

Düren. „Es wird richtig laut, wenn man hier alleine mit den Skulpturen im Raum ist”, sagt Anne Schary und blickt auf ihre „Begleiter”. Diese Begleiter sind Kopfstudien in unterschiedlichsten Techniken: Drahtobjekte, Spiegelbilder, Scherenschnitte und in Filz gebrannte Bilder.

Durch die Vielzahl der Materialien und Techniken möchte die gelernte Goldschmiedin „den Verstand des Betrachters in eine Welt des Erinnerns, Erkennens, Wieder-Erkennens, des Vergnügens und Versöhnlichen führen”. Ihre Werke tragen bewusst keine Titel. Diese würden nur die Fantasie der Betrachter beschneiden, sagt Schary.

In einer Gemeinschaftsausstellung im alten Merzenicher Wasserturm präsentiert Schary gemeinsam mit ihrer Künstlerkollegin Irmela Werning nun einen Teil ihres künstlerischen Schaffens. Dazu gehören neben der erwähnten Werken auch Schmuckarbeiten und Baumbilder.

Irmela Werning, seit über 25 Jahren als Kunstdozentin tätig, zeigt vor allem Keramikarbeiten. Das Thema ihrer Arbeiten ist das „Stadtgespräch”.

Die ausdrucksstarken Objekte sind eine „bunte Mischung”. Vom Bild bis zur Vogelskulptur erzählen sie von menschlichem Schubladendenken, von Eitelkeit und Fremdenfeindlichkeit. Auch der „wohlgeformte Engel mit den Zauberhaften Dessous” ist Teil des Stadtgesprächs.

Veranstaltet wird die Ausstellung „Keramik, Gemälde und Goldschmiedekunst” im Wasserturm vom Verein Kultur und Denkmal Merzenich. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 26. April, von 16 bis 18 Uhr statt. Weitere Möglichkeiten zum Besuch der Ausstellung sind am ersten Maiwochenende (1. Bis 3. Mai) freitags und samstags von 14 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18 Uhr.
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