Düren - Die Geschichte einer tödlichen Leidenschaft

Die Geschichte einer tödlichen Leidenschaft

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Reihenweise erliegen die Männer dem unwiderstehlichen Charme der Carmen. Sie ist feurig, verführerisch, schillernd, unberechenbar-wild.

Düren. Im Haus der Stadt Düren geht am Mittwoch, 12. März, die Oper „Carmen“ von George Bizet in einer Inszenierung der Nationaloper Moldawien über die Bühne. Die Vorstellung mit deutschen Übertiteln beginnt um 20 Uhr. Die für 19.15 Uhr angekündigte Einführung entfällt aus organisatorischen Gründen.

Georges Bizets „Carmen“ – die Geschichte einer tödlichen Leidenschaft, ist beliebt und berühmt wegen der sozialen und radikalen Dramatik und des psychologisch durchgestalteten Stoffes.

Wahre Geschichte als Basis

Die Figur der Carmen fasziniert das Publikum immer wieder: feurig, verführerisch, schillernd, unberechenbar-wild, ist sie der Inbegriff der Femme fatale, der die Männer erliegen und die sie ins gesellschaftliche Abseits treibt.

Die Handlung der Oper spielt im spanischen Sevilla von 1820 und basiert auf einer wahren Begebenheit, die Basis einer Novelle von Prosper Mérimée war und später durch die Librettisten Meilhac und Halévy zum Opernlibretto umgeschrieben wurde.

Zunächst kein Hit

Die Uraufführung fand 1875 an der Opéra Comique in Paris statt und erfuhr zunächst keine große Aufmerksamkeit. Es handelte sich ja um Bizets Sterbejahr, so dass er die späteren Erfolge seiner Oper nicht mehr miterleben konnte. Wahrscheinlich lag es an der ungeschminkten Realität seiner „Carmen“, dass man sie nicht mochte – das damalige Opernpublikum war Anderes gewöhnt: entweder leichtfüßige, eher oberflächliche sogenannte „Konversationsopern“ oder aber pompöse, große „Ausstattungsschinken“, die „Große Oper“.

„Carmen“ ist ein Opernwerk, das die Herzen der Opernliebhaber höher schlagen lässt. Das Lied des Torero, die Blumenarie, die Arie der Micaela oder das große Finale – sie sind zu Opernhits geworden.

Der Eintritt kostet zwischen 16,50 und 28,30 Euro. Karten gibt es an der Theaterkasse im Haus der Stadt, Rudolf-Schock-Platz, und an der Kulturtheke im Städtischen Bürgerbüro, Markt 2.

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