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Die Geschichte des Braunkohleabbaus wird lebendig

Von: cus
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Diplom-Geologe Dr. Bertram Wut
Diplom-Geologe Dr. Bertram Wutzler erklärte den Besucherinnen und Besuchern im Niederzierer Rathaus anschaulich die Entstehung der Braunkohle. Foto: Marcus Gieske

Niederzier. Zum „Tag des offenen Denkmals” wurde im Rathaus Niederzier eine höchst interessante Ausstellung zur Entstehungsgeschichte und Förderung der Braunkohle in der hiesigen Region eröffnet.

Mit viel Liebe zum Detail wurden Schautafeln errichtet, ergänzt durch Fotografien, die den Abbau des wichtigen Rohstoffes im Tagebau Hambach dokumentieren und natürlich auch die Rekultivierung genutzter Abbauflächen zeigen.

Wichtig für die Region

Bekanntestes Beispiel für eine gelungene Wiederherstellung des Landschaftsbildes stellt wohl die „Sophienhöhe” dar, deren Werdegang hier betrachtet werden kann. Offiziell eröffnet wurde die Ausstellung von Ernst Steffens, vom Geschichts- und Heimatverein Niederzier, der das Wort gerne an Bürgermeister Heuser und RWE Werksdirektor Bertram weiterreichte.

Beide betonten übereinstimmend wie wichtig die Braunkohleförderung für die Region, vor allem auch im Hinblick auf die Zahl der Arbeitsplätze, ist. Wie genau und in welchem Zeitraum Braunkohle entstanden ist, erfuhren die Besucher in einem engagierten Vortrag von Diplom-Geologe Dr. Bertram Wutzler. Besonders stolz sind alle Beteiligten auf ein seltenes Exponat, ein Teilstück eines 3,5 Millionen Jahre alten Mammutbaumes.

Eine Bereicherung

Interessant ist auch der Einblick in die Tier und Pflanzenwelt, die vor Jahrmillionen diesen Teil des Rheinlandes bevölkerte. Für geschichtlich interessierte Menschen ist diese Ausstellung sicherlich eine Bereicherung, vor allem im Hinblick auf die Tatsache welch prägende Bedeutung die Braunkohle für die Region hatte und immer noch hat.

Die Ausstellung kann bis zum 30. Oktober samstags und sonntags in der Zeit von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 18 bis 20 Uhr Uhr besichtigt werden. Gruppen werden nach Vereinbarung empfangen. Und wer schon einmal da ist, kann gleich auch noch das nebenan befindliche Wasserschlösschen besichtigen.
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