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„Die Fledermaus” begeistert im Haus der Stadt 400 Zuschauer

Von: anl
Letzte Aktualisierung:
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Tolle Stimmen, ein prächtiges Bühnenbild und wunderbare Kostüme konnten die Freunde der Operette jüngst im Haus der Stadt bewundern.

Düren. Herrlich erfrischend. So kann man die Inszenierung der Operette „Die Fledermaus” von Johann Strauß in der Bühnenfassung von Operettenfachmann Heinz Hellberg wohl am besten beschreiben. Die berühmte Operette, die jüngst im Haus der Stadt aufgeführt wurde, begeisterte die fast 400 Zuschauer sichtlich, besonders wegen der Spielfreude des Ensembles.

Aber auch die prachtvollen Kostümen gefielen und die stilvollen Bühnenbilder. Für die musikalische Leitung waren Heinz Hellberg und Dorian Molhov verantwortlich.

Allerlei Verwirrungen

Die Aufführung beginnt im herrschaftlichen Haus des Herrn von Einstein. Hausherr Gabriel von Einstein (Michael Kurz) soll eine Arreststrafe wegen Beleidung einer Amtsperson antreten. Auf Anraten seines langjährigen Freundes Dr. Falk (Thomas Weinhappel) beschließt er jedoch, vorher noch ein rauschendes Fest beim Prinzen Orlofsky (Susanne Fugger) zu besuchen.

Er ahnt nicht, dass Dr. Falke diesen Vorschlag nicht ohne Hintergedanken gemacht hat. Einmal waren beide zu einem Kostümball geladen, Gabriel als Schmetterling und Dr. Falk als Fledermaus. Diese Geschichte versäumt der Mann der noblen Gesellschaft bei keiner Gelegenheit zu erzählen und gleichzeitig Falk bloßzustellen. Doch Rache ist süß.

Letzten Endes geht es um ein Komplott des Dr. Falk, der dem Prinzen Orlofsky versprochen hat, ihm etwas darzubieten, was ihn amüsieren wird. Alle Affären, Irrungen und Wirrungen der Gesellschaft, gleichgültig ob die Ehefrau (Alexandra Scholik), deren Geliebter Alfred (Alejandro Gallo), Stubenmädchen Adele (Verena te Best), oder deren Schwester Ida (Verena Barth-Jurca), Gefängnisdirektor (Andreas Jankowitsch) und sein Angestellter Frosch, (Stephan Paryla- Raky) sowie Advokat (Urs Mühletaler) beteiligt sind, werden am Ende auf amüsante Weise aufgedeckt, gefördert oder verhindert.

Die Operette, die 1874 im Theater an der Wien uraufgeführt wurde, verdankt ihre Beliebtheit dem wienerischen und pariserischen Flair der Jahrhundertwende und gilt als Gipfelpunkt der Operette überhaupt. Mit viel Humor und herausragenden Stimmen ist der Operettenbühne Wien, die seit ihrer Gründung 1996 schon mehrere große Erfolge feierte, eine großartige, mitreißende, zum Schmunzeln einladende Inszenierung gelungen.
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