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Die Firma Voith unterstützt „kleine Forscher”

Von: Sandra Kinkel
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So sehen kleine Forscherinnen aus! Judith (links) und Lisa aus der Klasse 3 a der Grundschule Derichsweiler versuchen mit Hilfe eines Experimentes herauszufinden, wie viele Münzen und Glasperlen in ein volles Glas Wasser passen, ohne dass es überläuft. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Judith und Lisa aus der Klasse 3a der Gemeinschaftsgrundschule in Derichsweiler sind zwei richtige kleine Forscherinnen. Die beiden Mädchen sehen im Augenblick wahnsinnig konzentriert aus und arbeiten an einem Experiment.

Und das geht so: Vor den Kindern steht ein kleines Glas voll Wasser. Randvoll soll das Behältnis werden, deswegen benutzen Judith und Lisa eine Pipette, um tröpfchenweise immer Wasser in das Glas zu bekommen.

Dann wird es spannend. „Wir müssen jetzt”, erklärt Lisa, „so viele Münzen und Glasmurmeln in das Wasserglas tun, bis das Wasser überläuft. Wir haben geschätzt und glauben, dass nicht mehr als sieben Teile reinpassen.”

Lisa und Judith sind richtig gespannt. Und fangen an zu zählen. Bei 20 Teilen wird es langsam kritisch, bei 22 ist Schluss und das Wasserglas läuft über. Genau wie Lisa und Judith sind auch die anderen Kinder der Klasse 3a von Klassenlehrerin Christiane Wings und Referendar Christoph Heuser mit einfachen naturwissenschaftlichen Experimenten beschäftigt. Die einen überprüfen, ob Eiswürfel schwimmen können, andere gucken was passiert, wenn man Eiswürfel mit Salz mischt.

Naturwissenschaften und Sachunterricht werden an der Grundschule in Birkesdorf eben groß geschrieben, und so ist es auch kein Wunder, dass Schulleiterin Maria Balke sich sofort gemeldet hat, als die Firma Voith aus Düren sich an alle Grundschulen der Stadt gewandt hat.

Martin Rathenow von der Papierfabrik erklärt: „Wir haben allen Dürener Grundschulen eine Kiste mit Versuchsmaterialien angeboten und zudem eine Fortbildungsmaßnahme für die Lehrer durch einen Ingenieur unseres Hauses. Bislang haben außer der Grundschule in Derichsweiler nur noch die Grundschule St. Joachim und die Martin-Luther-Schule dieses Angebot angenommen. Pro Schule investieren wir zwischen 500 und 600 Euro.” In Derichsweiler ist das Angebot von Voith sofort mit offenen Armen aufgenommen worden.

Schulleiterin Maria Balke: „Bei uns hat schon im vergangenen Jahr die Miniphänomenta stattgefunden. Das ist eine Ausstellung mit verschiedenen Experimentierstationen, an denen die Schüler arbeiten können. Naturwissenschaftlicher Unterricht ist an unserer Schule ein Schwerpunkt. Und selbst Experimente machen zu können, macht den Schülern einfach jede Menge Spaß.”

Stimmt, und davon konnte sich neben Martin Rathenow auch Voith-Geschäftsführer Martin Fett am Montag überzeugen.

Lisa, Judith und ihre Klassenkameraden waren wirklich mit Feuereifer bei der Sache, kümmerten sich sehr gewissenhaft um ihre kleinen Versuche und schrieben akribisch alle Ergebnisse auf. „Das macht einfach super Spaß”, lacht Lisa. „Viel mehr als Unterricht.”
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