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Die City wird wieder zum Basar

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Freuen sich auf den großen Tr
Freuen sich auf den großen Trödelmarkt (von rechts): Platzmeister Achim Greiff, Reinhard Helbig vom zuständigen Steuerausschuss, der Schaustellervorsitzende Hans Bert Cremer, Bürgermeister Paul Larue, Schausteller Udo Lausberg und Citymanager Wilhelm Streb. Foto: Dietmar Engels

Düren. Die gesamte Dürener Innenstadt verwandelt sich am Wochenende vor Ostern (Samstag, 31. März, bis Montag, 2. April) wieder in einen riesigen Basar. Die Märktesaison wird traditionell mit dem großen Trödelmarkt eröffnet.

Es ist bereits die 39. Auflage des Events, dass jedes Mal Zehntausende in die City zieht.

Trödelmärkte gibt es ja viele, aber nur ganz wenige mit derartigen Ausmaßen wie in Düren. Der Basar zieht sich von der Kugasse (Stadtcenter) über den Wirteltorplatz und die Wirtelstraße bis zur Oberstraße - Kaiserplatz, Marktplatz, Fußgängerzone Kölnstraße, Rathausvorplatz und kleine Zehnthofstraße eingeschlossen.

Eine Besonderheit in Düren ist der extrem hohe Anteil und Kindern (und deren Familien), die mit Tapeziertischen und prall gefüllten Kartons anrücken, um aus alten Schätzchen Geld zu machen. Am Samstag stehen 250 Standplätze für junge Trödlerinnen und Trödler, am Sonntag sogar 280 zur Verfügung.

Die Nachfrage danach ist ungebrochen. Bei der Kartenausgabe am vergangenen Samstag bildeten sich am Morgen lange Schlangen vor dem Rathaus, obwohl der Verkauf der Tickets erst am frühen Nachmittag begann. Es gibt noch einige wenige Karten, die am Freitag, 30. März, ab17 Uhr im Bürowagen auf dem Parkplatz verkauft werden. Die Tickets kosten 12,50 Euro pro Tag.

Bei den etwa 100 „Profitrödlern” sieht die Sache anders aus: Viele von ihnen bewerben sich sehr kurzfristig um einen Standplatz, wobei das zu erwartende Wetter eine Hauptrolle spielt. Hans Bert Cremer, der Vorsitzende des Verbandes Reisender Schausteller Düren, und der städtische Platzmeister, Achim Greiff, sind sich sicher, dass es auch in diesem Jahr wieder „richtige Schätzchen” aus früheren Zeiten zu ergattern gibt.

Ob Hobbyisten oder Profis: Der besondere Reiz am Trödelmarkt ist die Gelegenheit zum Feilschen. Das ist in den umliegenden Geschäften nur begrenzt möglich. Aber auch die Einzelhändler profitieren natürlich von dem bunten Trubel.

Nach einem Jahr Pause ist der Trödelmarkt deshalb wieder mit einem verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr) verbunden. Und selbstverständlich hofft auch die Außengastronomie auf gute Umsätze. „Vom Trödelmarkt profitiert die ganze Stadt - und das ist eine feine Sache”, sagte Bürgermeister Paul Larue bei der Vorschau.

Von 10 bis 20 Uhr

Geöffnet ist der Trödelmarkt an allen drei Tagen von 10 bis 20 Uhr. Offziell eröffnet wird der Markt am Samstag um 11 Uhr an der Ecke Wirtelstraße/Kölnstraße durch den Bürgermeister. Anschließend küren Pressevertreter den Trödelkönig und den Kindertrödelkönig.

Die Parkhäuser Kuhgasse, Arnoldsweilerstraße und Schützenstraße sind jeweils bis 20 Uhr geöffnet. Dennoch: Parkplätze in der Innenstadt gibt es an solchen Tagen in Düren bei weitem nicht genug. Wer also kann, sollte mit dem Bus oder dem Fahrrad kommen. Das erspart die leidige Parkplatzsuche.

Wer alle Trödelstände abklappern will, sollte gut zu Fuß sein: Aneinandergereiht würde es die Stände auf 1,5 Kilometer bei einer Gesamtfläche von etwa 10.000 Quadratmetern bringen. Für das leibliche Wohl sorgen Imbiß- und Ausschankgeschäfte sowie eine Gulaschkanone, eine Pizzeria, Waffelbäckereien und ein Café-Häuschen. Bei gutem Wetter sind wieder bis 70.000 Besucherinnen und Besucher zu erwarten.
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