Düren - Die Bilanz spricht mit 31:20 eindeutig gegen Evivo Düren

Die Bilanz spricht mit 31:20 eindeutig gegen Evivo Düren

Von: Franz Sistemich
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Sie müssen annehmen wie eine Eins: Aljosa Urnaut und Blair Bann werden in Berlin gehörig unter Druck geraten. Foto: sis

Düren. In der Vorbereitung auf diese Saison haben sie des Öfteren an einem Wochenende mehrere Spiele bestritten. „Das war kein Problem“, sagen Spieler und Trainer unisono. An diesem Wochenende müssen sie zwei Begegnungen absolvieren.

Am Samstag bei den Berlin Recycling Volleys, am Sonntag beim VCO Berlin. Die erste Partie wird um 19.30 Uhr angepfiffen, Sonntag beginnt die Begegnung um 16 Uhr.

Unterschiedlicher können die Gegner Düren in der nationalen Hauptstadt kaum sein. Heute der verlustpunktfreie und deshalb ungeschlagene Spitzenreiter, morgen das Schlusslicht, die deutsche Junioren-Nationalmannschaft. In den Hinspielen gab es Sieg und Niederlage. Dem deutlichen Erfolg über den Nachwuchs folgte ein 2:3 gegen den Primus.

In der Arena siegte der BRV, weil er den ausgeglicheneren Kader auf höherem und routinierterem Niveau besitzt. Dies zeigte sich vor allem im Tiebreak. Dennoch ist den Rheinländern vor dem Spiel in der Max-Schmeling-Halle nicht bange, bringen doch auch die Gastgeber den Dürenern gehörigen Respekt entgegen: Vom „Duell der Dauerrivalen“ sprechen die berliner, von einem der Klassiker, in dem beide Mannschaften immer wieder zu besonderen Leistungen fähig sind, die diese Spiele dann zu außergewöhnlicheren sportlichen Auseinandersetzungen machen. „Es gibt immer wieder gewisse Mannschaften, gegen die man besonders gut spielt. Und genauso eine Mannschaft sind wir für Düren“ sagte Volleys-Coach Mark Lebedew: „So wird auch das Spiel am Samstag wieder eine besondere Partie sein.“

Die Statistik spricht gegen die Gäste: 51 Mal standen sich die Berliner und Düren gegenüber, 31 Mal verließen die Berliner als Gewinner das Parkett. Und auch von den vergangenen vier Partien, die alle erst im Tiebreak entschieden wurden, verloren die Dürener drei. Aber: „Warum sollten wir jetzt nicht das bessere Ende für uns haben?“, fragte Michael Mücke, obwohl die Vorbereitung der Jahreszeit entsprach, wie der Coach befand: Drei Spieler plagten sich unterhalb der Woche mit einem grippalen Infekt herum. Dennis Deroey, Davic Meder und Tim Elsner waren gesundheitlich nicht ganz auf dem Damm. Alle aber traten am Freitag die Reise nach Berlin an und dürften auch einsatzfähig sein.

Die Dürener Taktik ist eigentlich einfach: Die Annahme muss stimmen. Wenn der erste Ballkontakt dem Zuspieler alle Angriffsoptionen bietet, müssen die Angreifer sie nur noch nutzen. Die Frage ist: Treffen Dürens relativ unerfahrene Steller in möglichst vielen Situationen die richtigen Entscheidungen und haben die Angreifer dann ein leichteres Spiel gegen den BRV-Block? Oder schaffen sie es auch, sich unter schwierigeren Bedingungen sich gegen die Riesen auf der anderen Netzseite durchzusetzen? Andererseits müssen die Gäste auch die Annahme des Spitzenreiters beschäftigen, um ein noch gefährlicheres Angriffsspiel der Hausherren zu erschweren.

Und dann gibt es ja noch das Spiel am Sonntag: „Ja, aber zuerst müssen wir gegen den Primus antreten. Dann beschäftigen wir uns mit dem VCO. Klar ist: Wir müssen den Nachwuchs sehr ernst nehmen, sonst machen wir uns das Leben unnötig schwer“, sagte Mücke.

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