Düren - Die Annakirmes bleibt beliebt

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Die Annakirmes bleibt beliebt

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Die Annakirmes 2011 ist gemessen an der Zahl der Bewerbungen beliebt wie eh und je. Rund 900 Schausteller und Gastronomen wollten am Rummel vom 30. Juli bis 7. August teilnehmen - aber nur etwa 150 dürfen. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Die Annakirmes 2011 ist gemessen an der Zahl der Bewerbungen beliebt wie eh und je. Rund 900 Schausteller und Gastronomen wollten am Rummel vom 30. Juli bis 7. August teilnehmen - aber nur etwa 150 dürfen. Der Steuerausschuss der Stadt befindet über die Teilnahme und hat damit die Qual der Wahl.

Heute, fast exakt fünf Monate vor der Kirmes, ist das Angebot so weit komplett. Platzmeister Achim Greif (Stadtverwaltung Düren) machte am Montag beim Pressegespräch einen zufriedenen Eindruck, obwohl der Rummel an der Aachener Straße ohne Achterbahn auskommen muss. Kurz vor Weihnachten flatterte die schlechte Nachricht ins Rathaus. „Die Alpina”-Bahn kommt nicht nach Düren, sondern geht in den süddeutschen Raum. Auch wegen einiger längerfristiger Krankheitsfälle, berichtete Wolfgang Lange, der Vorsitzende des Steuerausschusses, am Montag. Für Ersatz auf dem Platz war schnell gesorgt: Statt Achterbahn (deutschlandweit sind nur drei auf der Reise) kommt eine Wildwasserbahn (Aqua Valley) und die Schienenbahn „Feuer und Eis”.

Auch sonst gibt es einige Neuerungen: etwa das Fahrgeschäft „Rocket”, auf dem sich die Besucher ein bisschen fühlen wie der Baron Münchhausen, sagte Platzmeister Greif. Zwar sitzt man nicht auf einer Kanonenkugel, sondern auf einer Rakete. Dafür dürfte man aber höher fliegen als der legendäre Baron, nämlich 55 Meter. Auch das große Schaukel-Geschäft „High Energy” (München) ist erstmals auf dem Platz. Die sechs Gondeln überschlagen sich in 30 Metern Höhe.

Mit dabei sind auch wieder viele Klassiker, zum Beispiel das mehr als 100 Jahre alte Pferdekarussell der Firma Schleiffer (Füssenich), die außerdem auch ihr nostalgisches Karussell „Die Fahrt ins Paradies”, das 2010 in Düren Premiere und auf dem Oktoberfest einen großen Erfolg feierte, aufbaut.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Sicherheitskonzept, das nach dem Unglück auf der Duisburger Love Parade überarbeitet werden muss. Verantwortlich ist Bürgermeister Paul Larue, der sich am Montag zuversichtlich zeigte, Gefahren so weit wie möglich eindämmen zu können. 100prozentige Sicherheit könne es aber nie geben, betonte Larue.
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