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Deutsche Tanzkompanie im Haus der Stadt zu Gast

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Düren. Magische Bilder in Tanz, Gesang und Musik gibt es am Dienstag, 3. März, ab 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) im Haus der Stadt Düren: Die Deutsche Tanzkompanie Mecklenburg-Vorpommern ist zu Gast. Im Mittelpunkt des Abends steht „Carmina Burana” von Carl Orff. Dieses packende Werk ist eine zeitlose Parabel auf den ewigen Kreislauf des Lebens.

Unerbittlich dreht sich das Rad der Fortuna. Frauen und Männer, Zecher und Spieler, der Abt des Schlaraffenlandes, der gebratene Schwan, Liebes- und Lebenssüchtige aller Altersstufen stehen unter seinem Bann.

Fortuna und Venus, Eros und Tod sind die Pole für magische Bilder vitaler Menschlichkeit, die in Orffs entromantisiertem Musiktheater mit rhythmischer Wucht und vokaler Innerlichkeit neben- und gegeneinander stehen.

Der immerwährende Wandel

Die Vertonung mittelalterlicher Liebes-, Trink- und Spiellieder aus der gleichnamigen Sammlung des bayrischen Kloster Benediktbeuern (um 1300) durch Carl Orff ist seit der Uraufführung 1937 zugleich eine große Herausforderung für eine theatrale Deutung.

Musik, Gesang und Tanz künden in diesem großen Welttheater von der ewigen Wandelbarkeit menschlichen Lebens im Werden und Vergehen der Jahreszeiten zwischen Geburt und Tod, Anfang, Ende und Neuanfang.

Eva Brehme-Solacolu, die Leitende Choreographin der Deutschen Tanzkompanie, inszeniert ein ausschweifendes Fest der Lebenslust, das dem allgegenwärtigen Schrecken intime Gefühle und groteske Überzeichnungen entgegensetzt.

In einer brüchigen und vergänglichen Welt dreht sich die „Rota Fortunae” - im rasanten Wechsel kontrastieren getanzte Landschaften diesseitiger Lebensfreude, übersteigerter Lebensgier und visionärer Harmonie.

Der „Carmina” voran gestellt sind bei der Aufführung im Haus der Stadt die kurzen Ballettstücke „Im Einklang”, inspiriert von den Tanzritualen der Ashanti in Ghana und den Rhythmen traditioneller afrikanischer Musik), sowie „Highland Fling”, in dem folkloristische schottische Bewegungsmotive mit klassischer Technik und modernem Sujet verschmelzen.

Bearbeitungen traditioneller Musik werden zur Inspirationsquelle für ein rasantes Tanzvergnügen junger Leute, die in immer neuen Gruppenformationen ein Feuerwerk an energiegeladener Tanzkunst ausleben.

Eintrittskarten zu 15, 19 und 23 Euro (Schüler zahlen die Hälfte) gibt es an den Theaterkassen im Haus der Stadt, Stefan-Schwer-Straße 4, 02421/251317, montags bis freitags von 9.30 bis 13 sowie donnerstags zusätzlich von 14 bis 17 Uhr, und im Bürgerbüro am Marktplatz, 02421/250004, montags bis mittwochs und freitags von 7.30 bis 13 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 13 Uhr.
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