Der Winter ist da: Seit 3 Uhr im Dauereinsatz

Von: kin
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Im Dürener Willy-Brandt-Park wird gewissermaßen der Schnee-Walzer gespielt. Unser Bild zeigt den Akkordeonspieler mit eisigem Häubchen durch die Platanen abgelichtet. Foto: Ingo Latotzki
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Der Heilige Nepomuck auf der Johannesbrücke wacht über den Verkehr – ganz besonders wichtig bei diesem Wetter.
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Schnee-Wanderung an der Rur. Mit dem richtigen Schuhwerk kein Problem.

Düren. So ein klirrendkalter Wintertag mit viel Schnee kann auch wunderschön sein. Eine Schnee-Wanderung entlang der Rur oder ein Spaziergang durch den Willy-Brandt-Park sind eine prima Sache, nur für die Autofahrer ist die „weiße Pracht“ eher eine lästige Angelegenheit.

65 Mitarbeiter des Dürener Servicebetriebes (DSB) waren seit drei Uhr morgens im Einsatz – mit fünf großen und vier kleineren Streufahrzeugen sowie zu Fuß. Trotzdem waren rechtzeitig zum Berufsverkehr längst nicht alle Straßen in Düren frei von Schnee, zum Teil bewegte sich der Verkehr nur sehr schleppend durch die Stadt.

DSB-Chef Richard Müllejans erklärt: „Zuerst werden die Steilstraßen, wie die Zülpicher Straße, die Oststraße oder die Bergstraße in Birgel geräumt, anschließend die so genannten verkehrswichtigen Straßen und erst ganz zum Schluss die Nebenstraßen.“ Und Manfred Schmitz, der seit 14 Jahren Räumfahrzeuge in Düren fährt, ergänzt: „Wenn der Schnee so wie jetzt festgefahren ist, wird der nach dem ersten Mal Streuen zunächst zu Matsch. Dann bekommen wir die Straßen nicht sofort schneefrei.“

Das sei aber nach der zweiten Räumfahrt gestern Mittag dann gelungen. Dass es immer wieder Zeitgenossen gibt, die hinter Räumfahrzeugen herfahren und schimpfen, drängeln, um dann am Ende sogar überholen, kann Manfred Schmitz nicht mehr aus der Ruhe bringen. „Früher habe ich mich darüber aufgeregt, heute sehe ich das lockerer. Aber ein bisschen amüsiere ich mich schon, wenn die dann vor mir auf der Straße ins Rutschen kommen.“

„Ich gehe davon aus, „dass wir auch morgen früh ab drei Uhr wieder unterwegs sind. Und wenn es keinen Neuschnee gegeben hat, werden wir uns dann auch die Nebenstraßen vornehmen.“

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