Düren - „Der Weltfrauentag hat nicht an Bedeutung verloren“

„Der Weltfrauentag hat nicht an Bedeutung verloren“

Von: Annika Johnen
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Sichtlich gut aufgelegt: Die Schauspielerinnen Brigitte Koch und Jule Vollmer (links und rechts) mit der Frauenbeauftragten der Stadt Düren, Gilla Knorr. Foto: Annika Johnen

Düren. „Auch nach über 100 Jahren hat der Weltfrauentag nicht an Bedeutung verloren“, betonte Gilla Knorr, Frauenbeauftragte der Stadt Düren, bei der Begrüßung zur Frauenmatinée im Haus der Stadt. Gilla Knorr tritt dieses Jahr in den Vorruhestand ein und hat deswegen ihren letzten internationalen Frauentag in der Kreisstadt organisiert.

Zwei Jubiläen

„Im Januar ist das Frauenwahlrecht 85 Jahre alt geworden und wir feiern auch noch ein weiteres frauenpolitisches Jubiläum: 1984 war Düren die erste Stadt in Nordrhein-Westfalen, die im Rat beschlossen hat, eine Frauenbeauftragte einzuführen“, stellte sie heraus und bekräftigte: „Wir wollen uns mit Ihnen besinnen und auch feiern. Wir wollen den Blick einmal nur auf uns Frauen richten“. Mit dem Theaterstück „Damenkarussell“, gespielt von Brigitte Koch und Jule Vollmer, ist dies hervorragend gelungen. In zahlreichen Situationen, in denen sich jede der anwesenden Frauen irgendwo wiederfinden konnte, spiegelten die beiden Frauen eindrucksvoll ein buntes Spektrum an Frauenalltag.

Egal, ob als Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, als Anwältin und Mandantin, die zu Freundinnen werden, oder als Mutter-Tochter-Gespann mit angespannter Beziehung, mit stetig wechselnden Kostümen bot das Duo einen unterhaltsamen, aber auch zum Nachdenken anregenden Blick in die Seele. Als Background-Chor umfunktioniert, wurde das Publikum sogar Teil des Geschehens und vor allem Bürgermeister Paul Larue als einziger Mann im Saal konnte mit kräftiger Stimme glänzen. Aber auch die Schauspielerinnen beeindruckten die Zuschauer mit ihrem Gesangstalent, das sie bei Chansons von Träumen und Sehnsüchten zum Besten gaben.

So spielt das Leben

„Das Leben dreht sich wie ein Karussell, das Schicksal mal langsam, mal schnell“, hieß es im abschließenden Chanson und brachte die turbulente Aufführung auf den Punkt. Ereignisreich, problematisch, stressig, aber auch heiter und unbeschwert – so spielt das Leben.

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