Der Uhu-Blitze dämmert‘s

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Uhu Blitze Eifel
Der umstrittene „Eifel-Blitzer” soll wieder in Betrieb gehen. Foto: dpa

Heimbach. Die zuletzt höchst umstrittene Radaranlage auf der L249 bei Blens, die so genannte „Uhu-Blitze“, soll nach einer Auszeit von rund 13 Monaten bald wieder in Betrieb gehen. Viermal war die im Februar 2011 aufgestellte Säule Vandalen zum Opfer gefallen.

Künftig wird die Säule durch einen Gitterzaun geschützt und von einer Alarmanlage überwacht. Neu ist auch die Geschwindigkeitsregelung. So soll nun, nachdem ein Gericht die bisherige Regelung kassiert hatte, zum Schutz der in den Buntsandsteinfelsen brütenden Uhus ein zweigeteiltes Tempolimit eingeführt.

Tagsüber ist künftig auf dem 900 Meter langen Teilstück der L 249 eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h erlaubt, während der Dämmerung und Nachts wird sie auf Tempo 50 reduziert. Je nach Jahreszeit werden die Schilder ausgetauscht. Von Anfang November bis Ende März gilt Tempo 70 zwischen 8.30 und 16.30 Uhr, von Anfang April bis Ende August zwischen 7 und 20 Uhr, im September und Oktober gilt Tempo 70 von 8.30 bis 18 Uhr.

Außerhalb dieser Zeiträume sind maximal 50 km/h erlaubt. Auch die Radaranlage weiß, wann es dämmert: sie passt sich nämlich nach Mitteilung der Kreisverwaltung automatisch an das jeweils gültige Tempolimit an. Wann genau sie wieder in Betrieb geht, steht noch nicht fest.

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