Der Seehof ist nicht wiederzuerkennen

Von: Anneliese Lauscher
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Die einmalig schöne Lage des Hotels Seehof erkennt man erst vom Wasser aus. Foto: Anneliese Lauscher

Heimbach-Schwammenauel. Den traditionsreichen „Seehof” erkennt man nicht mehr wieder. Wer hier in den letzten Monaten nicht vorbeigekommen ist, der kann nur staunen, wie rasch das Gebäude gewachsen ist. Der Charme der früheren Jahrzehnte war reichlich verblasst.

Zwischen 1960 und 2006 hatte das Hotel unter zwei verschiedenen Inhabern eine wechselvolle Geschichte erlebt: Große Räumlichkeiten und die Restauration lockten Ausflügler. Märchenwald, Wasserorgel und Minigolf waren eine Zeitlang attraktiv.

Doch als die jetzigen Eigentümer Franz-Josef und Waltraud Heuken das Gebäude im Jahre 2006 erwarben, war es ziemlich heruntergekommen. Mit der Umschreibung „umfangreiche Renovierung” wird eine gründliche Erneuerung ausgedrückt. Von dem alten Haus sind nur noch ein paar Mauern übrig.

Noch trifft man eine Baustelle an, noch geben sich die Fliesenleger, Maler und Innenausstatter die Klinke in die Hand, am 7. April ist die Eröffnung des neuen Hotels geplant.

Es wird 33 geräumige Zimmer haben, sehr hell mit einer ausgesuchten Farbgebung. Dunkle Böden findet man in den „roten” Zimmern, hier setzt ein warmes, dunkles Rot Akzente; helle Böden weisen die „grünen” Zimmer auf; hier fällt die blassgrüne Tapete auf, die an Gras erinnert. Das Atrium ist lichtdurchflutet, ein Wellnessbereich lockt mit Saunen und Massagen.

René Kalobius, der Küchenchef, wird eine kleine, feine Speisekarte erarbeiten, die oft wechseln soll. Seine Philosophie: regionale, saisonale Speisen, aber auch Mediterranes, Asiatisches oder mal Exotisches. Ein Tagungsraum, der 48 Personen Platz bietet und mit moderner Tagungstechnik ausgestattet ist, rundet das Angebot ab.

Die wirklich bemerkenswerte Lage direkt am Rursee war schon früher ein großes Plus. Von hier aus kann man in alle Richtungen Ausflüge unternehmen. Am 4. April nimmt auch die „Weiße Flotte” wieder Fahrt auf, dann fahren die „Aachen” und die „Stella Maris” wieder regelmäßig zwischen Schwammenauel und Rurberg. Die Inhaber des Hotels sind auch die Betreiber der Rurseeflotte - eine viel versprechende Symbiose.
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