Düren - Der Pokal geht nach Freialdenhoven

Der Pokal geht nach Freialdenhoven

Von: ab
Letzte Aktualisierung:
pokal_niederau_bu
Vor Freude ganz aus dem Häuschen: Es ging drunter und drüber bei den Pokalgewinnern von Borussia Freialdenhoven. Foto: Andreas Bongartz

Düren. Man machte es spannend: Hin und her ging das Finalspiel beim Hallenturnier um den Pokal der Papierfabrik Niederauer Mühle zwischen den Sportfreunden Düren und der Borussia Freialdenhoven, die Chancen waren ausgeglichen, ein Tor wollte dennoch keinem der Teams gelingen.

Bis das Spiel in die Verlängerung ging, da machte der Borusse Michael Kruskopf dann ganz schnell den Sack zu und schoß sein Team zum Sieg.

Dabei hatte es zunächst gar nicht nach einem Platz auf dem Siegertreppchen für die Elf aus Freialdenhoven ausgesehen. Der Mittelrheinligist hatte nämlich, wie Trainer Willi Hannes es ausdrückte, eine eher bescheidene Vorrunde gespielt. Ohne Sieg auf dem eigenen Konto ging es für die Borussen in die Zwischenrunde, wo man prompt gegen Stadtmeister, Vorjahressieger und Mittelrheinligist Viktoria Arnoldsweiler 2:1 verlor.

Vom Turniermodus profitiert

Als zweitbester Verlierer der Zwischenrunde durfte Freialdenhoven jedoch noch einmal im Viertelfinale antreten. Und wieder ging es gegen Viktoria Arnoldsweiler. Dieses Mal hatte allerdings Arnoldsweiler das Nachsehen verlor 0:1. Im Halbfinale bezwang man dann die Gastgeber vom FC Düren-Niederau mit 1:2.

Ein wenig haderte Trainer Willi Hannes dennoch mit dem Erfolg seines Teams: „Wir haben ganz klar vom Modus des Turniers profitiert. Es kann nicht angehen, dass wir so gut wie kein Spiel gewinnen und dann das Turnier für uns entscheiden können.”

Gleichwohl habe sein Team sich im Laufe des Turniers gesteigert und das obwohl es das erste Hallenturnier überhaupt für die Borussen war. „Wir nehmen diesen Erfolg natürlich gerne mit”, meinte der Coach denn auch.

Neben Freialdenhoven und den Sportfreunden Düren auf dem Siegertreppchen: A-Ligist Rhenania Mariaweiler. Die Mariaweiler waren auch die große Überraschung des Turniers, setzten sich im Viertelfinale gegen Düren 77 durch und im Penalty-Schießen um den dritten Platz gegen die Gastgeber vom FC Düren-Niederau.

Lob gab es denn auch vom Vorsitzenden der Niederauer Fußball-Abteilung, Jürgen Kraus: „Das haben die Mariaweiler sehr gut gemacht, eine sehr sympathische Mannschaft.” Aus den Reihen der Rhenania wurde auch der beste Torschütze des Hallenturniers gekürt: Rais Arfaoui traf insgesamt sieben Mal.

Zum besten Spieler und Torwart des Turniers wurden Christopher Frings und Dennis Düren von den Sportfreunden Düren gewählt. Insgesamt war Jürgen Kraus mehr als zufrieden mit dem Verlauf des Turniers: „Wir haben eine Menge interessante Spiele gesehen auf einem fußballerisch hohen Niveau.”

Nach der dritten Auflage des Dürener Hallen-Cups, bei dem dieses Mal 22 Verein antraten, werde es im nächsten Jahr eine Wiederholung geben.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert