Düren - Der Glanz kehrt wieder zurück

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Der Glanz kehrt wieder zurück

Von: elfa
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Mit kirchlichen Klängen von Barock bis Romantik lieferten der Frauenchor und der Instrumentalkreis von St. Josef den passenden musikalischen Rahmen für die Einweihungsfeier. Foto: Elmar Farber

Düren. Mit einem geistlichen Konzert des Frauenchores und des Instrumentalkreises von St. Josef unter der Leitung von Reinhard Berg und der Einsegnung durch Pfarrer Ernst-Joachim Stinkes ist am Sonntag der neu gestaltete Vorplatz des Muttergotteshäuschens (MGH) eingeweiht worden.

Manfred Mende, seit 1974 ehrenamtlich in der Gemeinde tätig und Verfasser der ersten historischen und kulturhistorischen Gesamtdarstellung über „Das Muttergotteshäuschen in Düren”, wies anlässlich der Einweihung auf das besondere Engagement hin, mit dem sich „Hauptinitiator Stinkes” und die mitwirkenden Gemeindemitglieder seit Jahren um die Instandhaltung und fachgerechte Restaurierung der traditionsreichen Kapellenanlage kümmern.

Es ist noch viel zu tun

Der Pfarrer gab Lob und Dank zurück an den Förderverein St. Josef Düren, der es sich in diesem Jahr zur wichtigsten Aufgabe gemacht hat, die Finanzierung für die noch ausstehenden Bau- und Renovierungsmaßnahmen an der beliebten Andachts- und Wallfahrtsstätte zu sichern. Dazu gehören die Erneuerung des Eingangsportals zur großen Kapelle und die Innensanierung des neuen MGH. Zwei Jahre werde es wohl noch dauern, bis sämtliche Arbeiten abgeschlossen sind, meint der Fördervereinsvorsitzende Lambert Hermanns.

Ein neues Schiebetor fehlt ebenfalls noch und der Kreuzbrunnen vor dem alten MGH sprudelt auch noch nicht. „Aber der Kölner Dom wurde auch nicht an einem Tag erbaut”, so Pfarrer Stinkes schmunzelnd. Ansonsten ist die Neugestaltung des Eingangsbereichs abgeschlossen. Endlich können auch Rollstuhlfahrer über eine voluminöse aber auch optisch sehr gut ins Gelände integrierte Rampe den Treppenaufgang zum neuen MGH überwinden.

Allerdings müssen sie zuerst ein kleines aber beschwerliches Stück Schottersteine überqueren. Für dieses Problem werde man auch noch eine Lösung finden, so Hermanns. Der neu gestaltete Vorplatz verbindet altes und neues MGH auf schlichte, stilvolle Weise und fügt sich nahtlos in das Gesamtbild der Kapellenanlage ein. „Es ist einfach schön, wie sicher, sauber und seelenruhig hier alles gestaltet wurde”, fasst ein Kirchenbesucher zusammen.

Laut Hermanns wird die gesamte Restaurierungsaktion, die bereits seit mehreren Jahren läuft, rund 300.000 Euro kosten; ein Drittel davon wird durch Bistumsmittel finanziert.
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