Der Bürgermeister ist jetzt Koch

Von: heb
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Bürgermeister Peter Harzheim überreicht Prinzessin Elisabeth I von den „Jonge vom Berg“ zum Zeichen der Kapitulation den Schlüssel der Gemeinde.

Merzenich. Als Bürgermeister Peter Harzheim die Bühne in seinem Clownkostüm betrat, ahnte er wohl noch nicht, dass er sie später als Koch wieder verlassen würde. Was war passiert? Prinzessin Elisabeth I. von den „Jonge vom Berg“ Merzenich hatte den Schlüssel der Gemeinde nicht ganz ohne Gegenleistung annehmen müssen.

Im Gegenzug überreichte die Gastronomin dem überraschten Ersten Bürger Kochhut und Kelle. Er solle doch auch ihre Arbeit übernehmen, wo sie nun schon seine annähme. Der Bürgermeister äußerste zwar ernste Zweifel an seinen Kochkünsten, akzeptierte das Angebot aber nichts desto trotz.

Die Szene amüsierte die Narren im Publikum ebenso wie die Karnevalisten auf der Bühne. Neben Prinzessin Elisabeth I. präsentierten die Merzenicher ebenso stolz ihr diesjähriges Kinderprinzenpaar Edward I. und Prinzessin Lisa I. Auch die KG „Mir hahle Poohl“ aus Golzheim war als Begleitung ihres karnevalistischen Adels, Kinderprinzessin Angie I. angereist und unterstützten ihre Tollität auf der Bühne.

Selbstverständlich ebenfalls mit dabei waren die „Karnevals- und Bühnenfreunde“ aus Girbelsrath, die ihrem Dreigestirn treu zur Seite standen. Sichtlich stolz präsentierten sich Prinz Stefan I., Bauer Detlev I. und ihre Lieblichkeit, Jungfrau Hiltrud I. den versammelten Jecken im Saal.

Nachdem die Herrschaft über die Gemeinde erfolgreich von den Jecken an sich gerissen worden war, führte Ignaz Förster das Publikum in der Weinberghalle durch ein buntes Programm aus Musik und Tanz. Musikalische Highlights setzten dabei das Tambourcorps Merzenich, Sängerin Claudia Coenen aus Girbelsrath und zum Schluss die Profis von „Kasalla“. Beim Tanz wartete die Veranstaltung mit der gesamten Power der gemeindeeigenen Karnevalisten auf.

Ob die Bambini der „Jonge vom Berg“, den Mariechen Anna Geuenich aus Girbelsrath und Larissa Steiner sowie später Jasmin Rudolf aus Golzheim, oder den Schautänzen der „Hot Shots“ aus Girbelsrath und der Prinzengarde aus Golzheim, ausnahmslos alle begeisterten sie das närrische Publikum.

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