Radarfallen Blitzen Freisteller

Der Bürgerkoffer bewährt sich immer mehr

Letzte Aktualisierung:
14827684.jpg
Martin Schmitz und Renate Sanfleber, das Bürgerkoffer-Team, und Bürgerbüroleiter Hans-Jörg Feltes (rechts) freuen sich über die positive Resonanz auf den mobilen Bürgerservice.

Düren. Acht Monate lang ist der neue Service des Bürgerbüros nun getestet worden: der mobile Bürgerkoffer, ausgestattet mit Laptop, Drucker und Scanner. Das Ergebnis ist so positiv ausgefallen, dass die Stadt den zunächst angemieteten Koffer jetzt gekauft hat.

„Es ist ein Angebot für Menschen, die in ihrer Mobilität sehr eingeschränkt sind. Als Verwaltung sehen wir uns in der Pflicht, zu ihnen hin zu gehen“, unterstrich Bürgermeister Paul Larue die Bedeutung dieser neuen Dienstleistung.

Seit November 2016 sind Renate Sanfleber und Martin Schmitz nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem Bürgerkoffer unterwegs, besuchen in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen zu Hause und in Senioren- und Behinderteneinrichtungen. Bewohner der Stadt, die nicht in der Lage sind, das Bürgerbüro aufzusuchen, können mit diesem Service einen Personalausweis, eine Lebens- oder Meldebescheinigung erhalten oder einen neuen Wohnsitz anmelden.

„Wir sind erfreut, dass die Dienstleistung so gut ankommt“, sagt Leiter Hans-Jörg Feltes und legt ein paar Zahlen vor: Im November 2016, als das Projekt gestartet ist, wurden sechs Anliegen auf sechs Terminen für sechs Personen bearbeitet. Im März 2017 waren es 18 Anliegen auf 16 Terminen für 17 Personen und im Mai 23 Anliegen für 20 Personen auf 20 Terminen. „Die Resonanz in der Bevölkerung und in den Einrichtungen der Stadt Düren ist sehr positiv. Die Fallzahlen steigen“, zieht Feltes Bilanz.

Auch Renate Sanfleber und Martin Schmitz wissen von vielen positiven Reaktionen zu berichten. Der neue Service wurde zahlreichen Seniorenheimen und anderen Einrichtungen sowie Hausärzten und ambulanten Pflegediensten vorgestellt und von vielen schon in Anspruch genommen.

Die Einrichtungen, Betreuer oder Angehörige von Pflegebedürftigen, so berichtet der Bürgerbüroleiter, seien froh über die neue Dienstleistung, die enorme Zeitersparnisse für sie bedeute. Christine Käuffer, Beigeordnete für Recht, Ordnung und Bürgerservice, weist darauf hin, dass nur wenige Kommunen bundesweit diesen Service anbieten, Düren deshalb eine Art Vorreiterfunktion einnimmt. Andere Kommunen seien darauf aufmerksam geworden und hätten sich erkundigt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert