Der „Band-Marathon” kommt gut an

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Simone Schneider (2.v.l.) und
Simone Schneider (2.v.l.) und Maria Horn, Leiterin des Multi-Kulti, zusammen mit Band „Suciety Remains”.

Düren. „Abriss” beschreibt in der Metalcore-Szene das heftige Treiben in Form von Tanzen und sonstiger körperlicher Aktivitäten. Am Samstag wurde Düren Schauplatz dieses Phänomens. „Condemned” (abrissreif) nannte der Arbeitskreis Jugendschutz Düren in Kooperation mit Lou Pretzsch den Metalcore-Tag im Evangelischen Jugendzentrum „Muli-Kulti”.

Zum dritten Mal fand diese Veranstaltung des 1998 gegründeten AK Jugendschutzes, der aus Mitarbeitern der Mobilen und Offenen Jugendarbeit, des Stadtjugendamtes, des Zentrums für Sucht- und Drogenberatung, sowie der Kreispolizeibehörde besteht, statt.

Viel mehr Zeit

„Erstmals haben wir so einen Band-Marathon”, erklärte Simone Schneider von der Mobilen Jugendarbeit Süd-Ost. In diesem Jahr wurde nicht wie sonst um 20 Uhr, sondern schon um 15 Uhr begonnen. Somit ergab sich für noch mehr Bands die Möglichkeit sich zu präsentieren. Lou Pretzsch, die als Jugendliche das Konzept der Veranstaltung mit entworfen hatte, konnte viele Gruppen aus dem Raum Aachen, Köln und Düren werben.

„Wir haben uns dann mit den Musikern, die zwischen 18 und 25 Jahren alt sind, zusammengesetzt und alles genau geplant”, so Simone Schneider. Entstanden ist für jede Gruppe ein dreiviertelstündiger Auftritt, in dem selbst geschriebene Lieder präsentiert wurden - eine Chance, die es für Simone Schneider viel zu selten gibt. Daher sieht die engagierte Frau den „AK Jugendschutz” als eine „Gemeinschaft, die so etwas fördert”.

Die Bandmitglieder von „I Hope Your Mum Dies Slowly” wüssten das Angebot zu schätzen, so Schlagzeuger Jan Mack, der die Nähe des Publikums zu den Darbietenden in den Räumen des „Multi-Kulti” schätzt.

Das junge Dürener Publikum, das Mack als „wild und abgehend” charakterisiert, empfing die Veranstaltung mit offenen Armen und freudigen Gesängen. Alkohol war dabei kaum ein Thema.

Die Musik und das Treffen Bekannter standen im Mittelpunkt des Tages, zu dem rund 250 Jugendliche kamen.
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