Düren/Kapstadt - „Der Bachelor“ hatte für eine Dürenerin keine Rose...

„Der Bachelor“ hatte für eine Dürenerin keine Rose...

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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„Es hat nicht gefunkt“, sagt die Dürener Bachelor-Kandidatin Sabrina Oepen.
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Der Bachelor Jan Kralitschka hatte für die Dürener Kandidatin keine Rose. Foto: RTL

Düren/Kapstadt. „Ich denke, es hat einfach nicht gefunkt zwischen uns bleiben. Aber dass ich nach Hause gehen musste, war schon schade.“ Sabrina Oepen aus Düren war eine von 20 jungen Frauen, die derzeit in der RTL-Serie „Der Bachelor“ um das Herz von Jan Kralitschka (36) kämpfen. Wer eine Runde weiterkommt, bekommt von dem Rechtsanwalt und Model am Ende der Sendung eine rote Rose. Für Sabrina war schon nach der ersten Folge Schluss.

Sabrina Oepen ist 24 Jahre alt, wohnt in Düren und hat auf der Hauptschule in Inden ihre Mittlere Reife gemacht. Danach hat sie eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht. „Ich habe eine Zeit lang in der Unfallchirurgie gearbeitet“, erzählt sie. „Und dann irgendwann angefangen zu modeln.“ Und über das Modeln ist sie auch zum „Bachelor“ und ins Fernsehen gekommen. „Ich war bei der ‚Playboy Opening Tour‘ dabei“, sagt sie. „Und da bin ich von RTL angesprochen worden, ob ich Lust hätte, beim ‚Bachelor‘ mitzumachen.“ Sabrina hatte Lust, vor allem auch deswegen, weil die Dreharbeiten in Südafrika stattgefunden haben. „Kapstadt ist eine wirklich tolle Stadt“, sagt sie, auch wenn ihre Zeit für Ausflüge begrenzt war.

Sabrina sagt, das erste Treffen mit dem Bachelor sei irgendwie schon so wie ein „Blind Date“ gewesen. „Wir wussten ja überhaupt nicht, wie der Mann aussieht. Das war schon schräg. Und vom Optischen her war er schon ganz okay. Aber ich fand ihn nicht so toll wie manche der Mädchen.“

Kritik, der „Bachelor“ sei eine frauenfeindliche Sendung, weist Sabrina weit von sich. Am Ende der Staffel hat sich der Bachelor eine Frau ausgesucht, die seine Partnerin werden soll. „Es kommt immer auch darauf an, wie man mit so einer Sendung umgeht.“ Sie sei eigentlich überhaupt nicht wirklich auf der Suche nach einem Freund gewesen und habe die Konkurrenz mit den anderen 19 Frauen auch überhaupt nicht als Kampf angesehen.

„Mich haben schon immer wieder Leute gefragt, ob ich es überhaupt nötig hätte, bei so etwas mitzumachen. Aber die Sendung ist doch wirklich schön verpackt, da gibt es Formate, die viel schlimmer sind. Für mich ist der ‚Bachelor‘ nicht frauenfeindlich.“ Andere Kandidatinnen, so Sabrina, hätten das durchaus nicht so entspannt gesehen wie sie. „Einige der Mädels waren wirklich sehr nett und wir haben viel zusammen gelacht. Zickenkrieg gab es aber auch.“ Genau wie Streitereien und den ein oder anderen kritischen Blick. „Den musste ich schon einkassieren. Aber das war kein Problem.“ Eher ein Problem waren da schon Jan Kralitschkas zwei Kinder (3 und 14 Jahre). „Das ist für mich ein absolutes No Go“, sagt Sabrina. „Aber auch sonst habe ich gleich gemerkt, dass es nicht passt. Und Jan wahrscheinlich auch.“

Im Augenblick ist Sabrina Oepen gerade in der Schweiz unterwegs, hier hat sie einen Model-Job. „Als ich vom ‚Bachelor‘ nach Hause kam, habe ich mich erst einmal zehn Minuten hingesetzt, um zu realisieren, was da eigentlich passiert ist.“

Die Teilnahme an der Fernsehsendung, die jeden Mittwoch ein Millionenpublikum begeistert, hat die junge Dürenerin nicht bereut. „Im Gegenteil, das war eine tolle Erfahrung.“

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