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Der 1. BC Düren ist nicht zu stoppen

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Wurde deutscher Meister im Doppel und war deshalb verhindert: Sandra Marinello. Foto: Jansen

Düren. Rolf Pütz hatte Bauchschmerzen. Möglicherweise nicht im wörtlichen Sinn, aber sinngemäß. Denn die Voraussetzungen vor dem jüngsten Spieltag in der Badminton-Regionalliga waren nicht optimal. Der 1. BC Düren musste auswärts in Sterkrade antreten und war ersatzgeschwächt.

Trotzdem konnte der Anwärter auf den Aufstieg in die zweite Liga 7:1 gewinnen.

Spannend war es trotzdem. Denn etliche Spiele in Sterkrade standen auf des Messers Scheide. Auch, weil Düren im Damen-Bereich Probleme hatte. Zum einen fehlte Sandra Marinello. Die Leistungsträgerin startete zeitgleich bei der Deutschen Meisterschaft und errang an der Seite von Birgit Overzier den Titel im Damen-Doppel.

Der große Erfolg bedeutete für den BC Düren ein großes Problem. Erst recht, weil Silke Hirtsiefer, neben Marinello und Lisa Heidenreich die dritte Dame im Bund beim BC Düren, krank das Bett hüten musste. „Wir hatten zunächst einmal nur eine Dame zur Verfügung”, schilderte Pütz, der Vorsitzende des BC, die missliche Lage.

Kurzerhand wurde Nachwuchsspielerin Lena Bonnie aus der Reserve hoch in die Regionalliga-Mannschaft gezogen. Im Damen-Doppel an der Seite von Heidenreich konnte sie gewinnen. „Sie hat toll gespielt und uns damit sehr geholfen”, lobte Pütz. Als Bonnie an der Seite von Florian Kirch das Mixed verlor, waren die Bauchschmerzen des Vorsitzenden längst verflogen. „Das Mixed war das letzte Spiel des Tages. Wir haben schon 7:0 in Führung gelegen. Da war längst alles klar.”

Nach diesem deutlichen Erfolg hatte es zunächst nicht ausgesehen. Beide Herren-Doppel mit David Washausen und Thomas Staczan sowie Mathieu Pohl und Florian Kirch konnten zu Beginn nur äußerst knapp gewonnen werden. „Da habe ich mir phasenweise schon große Sorgen gemacht”, gestand Pütz. Letztlich konnten sich die favorisierten Dürener doch durchsetzen, auch, weil Heidenreich, Pohl, Stanczan und vor allem Washausen starke Einzelpartien ablieferten. „David Washausen hat eine seiner besten Saisonleistungen gezeigt. Das war wichtig”, so Pütz.

Somit läuft alles weiterhin auf das große Finale am 15. Februar hinaus. Dann empfängt Düren am letzten Spieltag den Tabellenführer aus Solingen. Ein Sieg für Düren und der Aufstieg in die Zweite Liga wäre perfekt.
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