Langerwehe - „Das zweite Leben” des Günter Krieger aus Schlich

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„Das zweite Leben” des Günter Krieger aus Schlich

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Günter Krieger präsentiert seinen zwölften Roman. Foto: S. Kinkel

Langerwehe. „Die letzte Zeile ist fast noch schwieriger als die erste.” Günter Krieger aus dem Langerweher Ortsteil Schlich sieht auch ein bisschen stolz aus. Gerade hat der 44-Jährige, der von Beruf Krankenpfleger ist und auch noch in Teilzeit in seinem erlernten Job arbeitet, seinen zwölften Roman veröffentlicht, und dieses Buch ist etwas ganz besonderes.

„Es ist mein erstes Epos. Und mein erstes Buch, das als Hardcover erschienen ist. Es ist ein großer Unterschied, ob man einen 300-Seiten-Krimi schreibt oder so ein Buch. Ich habe mir mit diesem Roman einen Traum erfüllt.”

„Das zweite Leben” (im renommierten Kölner Verlag Fredebold und Fischer erschienen) ist eine Familiensaga, die im 13. Jahrhundert spielt. Schauplätze sind die Herrschaft Merode, Jülich, Aachen und Köln. Historische Romane sind derzeit in, und ganz besonders solche, die in heimischen Regionen spielen.

„Das stimmt”, weiß auch Günter Krieger. „Aber ich hatte dieses Genre schon entdeckt, bevor der Boom losgegangen ist.” Er habe, so Krieger, sich schon immer für Geschichte interessiert. Und gerne geschrieben. „Da liegt es doch nahe, dass ich über das schreibe, wo ich mich am besten auskenne. Mein Vater hat auf Schloss Merode gearbeitet, ich bin quasi da aufgewachsen.”

Krieger glaubt, dass genau das auch den Leser reizt. „Auch wenn die Romane historisch sind, kennen die Leser doch die Plätze, an denen sie spielen. Sie können sich deswegen in der Handlung heimisch fühlen. Das gefällt den Leuten.”

Dabei, so der Autor weiter, sei es wichtig, dass die historischen Fakten ganz genau stimmen würden. „Eine gründliche Recherche ist sehr wichtig. Dazu wälze ich dann sehr viel Literatur und gehe in Archive. Aber auch die Suche im Internet ist unentbehrlich.”

Einige der Personen in Kriegers Roman sind fiktiv, andere, nämlich die ganzen Adeligen, wie die Herren von Jülich und Merode oder der Kölner Erzbischof, haben wirklich existiert.

Weit über ein Jahr hat Krieger an seinem jüngsten Buch gearbeitet. „Die Arbeit war sehr vielschichtig. Und das ist auch der Grund, warum es mich so gereizt hat, ein Historienepos zu verfassen.”
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