Das neue Stadtmuseum Düren nimmt Konturen an

Von: Burkhard Giesen
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Düren. Noch vor den Sommerferien, so stellt es sich Bernd Hahne von der Dürener Geschichtswerkstatt vor, soll das neue Dürener Stadtmuseum seine Pforten öffnen - in der ehemaligen Sparkassen-Filiale in der Arnoldsweilerstraße.

Die ersten Schritte, um diesem Ziel nahe zu kommen, sind getan. Der „Trägerverein Stadtmuseum” wurde am Mittwoch gegründet. Vorsitzender des Vereins ist Bürgermeister Paul Larue.

„Als Ur-Dürener und Historiker mache ich das sehr gerne”, so Larue, der den Umstadt, dass es bis dato keine stadthistorische Ausstellung gibt, als „großes Defizit” bezeichnete. Genau das soll sich nun ändern. Larue: „Es soll eine ständige Sammlung zur Stadtgeschichte geben und es wird auch Raum für Wechselausstellungen zu bestimmten Themen bleiben.”

Für das Konzept der Ausstellung werden vorrangig Bernd Hahne und Stadtarchivar Helmut Krebs verantwortlich sein. Hahne: „Wir wollen die Dürener Stadtgeschichte in Schlaglichtern darstellen. Das soll das dauerhafte Gerüst dieser Ausstellung werden, die dann immer weiter entwickelt werden kann.”

Das ist natürlich eine Arbeit, die eher auf lange Sicht angelegt ist. Zur Eröffnung denkt Hahne darüber nach, die Ausstellung zur Zerstörung Dürens am 16. November 1944, die im Rathaus nur zwei Wochen lang zu sehen war, noch einmal zu zeigen. „Mit dieser Ausstellung und mit Vorträgen könnten wir das Stadtmuseum zu Beginn mit Leben füllen.”

Auch bei der Suche nach einer geeigneten Räumlichkeit für das Museum ist man fündig geworden. Larue: „Die Sparkasse stellt uns ihre ehemalige Filiale in der Arnoldsweilerstraße zur Verfügung. Das ist natürlich ein toller Erfolg.” Das Stadtmuseum soll dort in das rund 310 Quadratmeter große Erdgeschoss einziehen, zusätzlich stehen über 200 Quadratmeter im Keller zur Verfügung. Und: Die Räume sind sofort nutzbar.
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