Düren - Das neue Annakirmes-Gefühl im frisch renovierten Kino

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Das neue Annakirmes-Gefühl im frisch renovierten Kino

Von: Burkhard Giesen
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Lutz Nennmann, Benjamin Riedel und Meinolf Thies versprechen nach dem Umbau ein neues Kino-Erlebnis. Foto: Burkhard Giesen

Düren. Wenn in der kommenden Woche der Kino-Kracher „Transformers“ startet, dürften sich technik-affine Cineasten besonders freuen: Die Betreiber des Dürener Kinos „Das Lumen“ haben die vierwöchige Umbaupause auch genutzt, um technisch aufzurüsten.

Neu sind 3D-Technik, Leinwände sowie durchgängig achtkanaliger 7.1-Sound und – als Krönung obendrauf – so genannte D-Box-Motion-Sitze.

Die haben es in sich und sorgen beim Dürener fürs bekannte Annakirmes-Gefühl. In zwei Reihen in zwei Sälen werden sich die Sessel – synchron zur Handlung, Stimmung und Situation des Films bewegen, besser: die Cineasten teils heftig durchschaukeln. „Vorsprung durch Technik“ könnte man das nennen. Und Dürens Kino-Betreiber sind darauf mächtig stolz. Meinolf Thies: „Das gibt es in weitem Umkreis nur in Düren. Nicht in Köln, München oder Hamburg.“ Nur den Kirmes-Vergleich scheuen die Kino-Betreiber Meinolf Thies und Lutz Nennmann: „Das ist keine Kirmes, sondern High-Tech.“

Rund 1,5 Millionen Euro haben Thies und Nennmann investiert und dabei auch das Ambiente komplett umgekrempelt. Es ist plüschiger geworden, sieht ein bisschen nach 70er Jahre Retro-Design aus. Lutz Nennmann: „Die Besucher sollen sich bei uns wohlfühlen. Es sollte nicht stylisch oder kühl wirken, sondern Aufenthaltsqualität haben.“

Das fängt schon beim Eingang an: Der Kassenblock ist verschwunden (Thies: „Das war wie an der Grenzkontrolle.“), alles ist luftiger, es gibt einen neuen Lounge-Bereich, der Tresen wurde komplett erneuert. Die Bestuhlung in allen Sälen wurde komplett erneuert. Das alte Mobiliar ist bequemen Ledersesseln gewichen. Nennmann und Thies bauen darauf, dass mit den umfangreichen Renovierungsmaßnahmen die bisherigen Besucherzahlen (rund 280000 im Jahr) nicht nur gehalten, sondern auch gesteigert werden können. Thies: „An diesem Standort geht mehr. Düren hat ein gutes Einzugsgebiet.“

Um dieses Einzugsgebiet voll auszuschöpfen, sollen Zielgruppen – von Familien bis zu Senioren – mit eigenen Aktionen angesprochen werden. Schon jetzt haben sich die Sneak-Preview oder die Lady‘s Night bewährt, ab Herbst soll ein „Kaffeeklatsch“ mit einem ausgewähltem Film plus Tortenbüfett folgen.

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