Düren - Das Museum öffnet sich und wird sofort überrannt

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Das Museum öffnet sich und wird sofort überrannt

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Diskutierte mit Dürenern über die Neugestaltung und insbesondere über den Anbau des Leopold-Hoesch-Museums: Professor Peter Kulka Foto: Margret Vallot

Düren. „Ich wollte Ihnen etwas geben, was lange bleibt und nicht modisch ist.” Der berühmte Architekt Professor Peter Kulka, der übrigens am Freitag den Auftrag erhalten hat, den Landtag von Brandenburg zu bauen, war eigens nach Düren geeilt.

Er wollte sich zur Erweiterung und Neugestaltung des Leopold-Hoesch-Museums äußern. Die Dürener Öffentlichkeit hatte Gelegenheit, das Gebäude bei mehreren Führungen von innen zu betrachten.

Zur ersten Führung hatten sich 25 Personen angemeldet, 80 waren es schließlich, die sich von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung die großzügigen Räumlichkeiten zeigen ließen. Bei den folgenden Rundgängen erschienen ebenfalls drei Mal so viele Menschen, wie angemeldet waren.

„Wir wurden überrannt”, konnte Baudezernent Hans Wabbel nur noch mitteilen und sich über das große Interesse der Dürener an ihrem Museum freuen. Gegen Abend hatten er und seine Mitarbeiter gut 300 Dürenern das Museum gezeigt und viele Fragen beantwortet. Wegen der großen Nachfrage wurde spontan noch eine Zusatz-Führung am frühen Abend veranstaltet.

„Wie wird die Ausstattung sein?” „Wie werden die Räume genutzt?” „Wie funktioniert das Licht?” Die Besucher interessierten sich buchstäblich für alles.

Bei der 15-Uhr-Führung waren schließlich Kulka und sein engster Mitarbeiter, Dipl.-Ing. Henryk Urbanietz, dabei. „Das Haus soll der Kunst dienen. Und es soll unterschiedlichen Ausstellungs-Konzepten gerecht werden”, erfuhren die Zuschauer, die durchaus auch ihre Schwierigkeiten mit der großen, grauen Ziegelmauer zur Diskussion stellten. Bürgermeister Paul Larue, der ebenfalls das Gespräch mit Kulka suchte, teilte mit, dass man auch bei der Gestaltung des Museums-Vorplatzes Kulkas Pläne berücksichtigen werde.
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