Das Cello „Mara” erzählt seine Lebensgeschichte

Von: mv
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Freuen sich auf „Mara”: Gerhard Quitmann und Beate Krüger-Lenders vom Kunstförderverein Kreis Düren. Foto: Margret Vallot

Düren. Auf einen literarischen Höhepunkt dürfen sich die Freunde schöner Literatur freuen. Am Sonntag, 15. November, kommt der Autor Wolf Wondratschek nach Düren und liest aus seinem Buch „Mara”.

„Mara” ist eine 2003 erschienene, amüsant erzählte Geschichte von einem Cello. Das Musikinstrument wurde von Antonio Stradivari gebaut und nach seinem Erstbesitzer Giovanni Mara benannt. In dem Buch erzählt das Cello „Mara” seine Lebensgeschichte, die im Jahr 1711 beginnt und beinahe am 11. Juli 1963 zu Ende gegangenen wäre. An diesem Tag versank nämlich das Cello im Mündungsgebiet des Rio de la Plata bei einem Schiffsunglück.

Heute ist das fast 300 Jahre alte Instrument im Besitz des international bekannten Cellisten Heinrich Schiff, der bereits mehrfach Gast beim Heimbacher Kammermusikfest „Spannungen” war.

Damit habe die Erzählung in besonderer Weise eine Verbindung zur hiesigen Region, freute sich am Montag Gerhard Quitmann, der Vorsitzende des Kunstfördervereins Kreis Düren, auf dessen Einladung Wondratschek in das Schloss Burgau kommen wird.

Der prominente Autor weilt dann bereits zum dritten Male in Düren. Im Herbst 2008 las er zusammen mit Raoul Schrott aus dessen Neuübersetzung der „Ilias im Haus der Stadt. Im gleichen Jahr gehörte er zu den Autoren von „Lass hören - Lange Nacht der Poesie”, wo er seine Gedichte vortrug.

Die Lesung in Schloss Burgau beginnt um 12 Uhr. Eintrittskarten (zu 10 Euro) gibt es nur an der Tageskasse, Studenten und Schüler zahlen 5 Euro. Bürgermeister Paul Larue wird ein Grußwort sprechen.
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