Das bittere Pokal-Aus trübt die Bilanz der Powervolleys

Von: Franz Sistemich
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Der Sportliche Leiter der Powervolleys ist nach dem Pokal-Aus enttäuscht: Goswin Caro. Foto: Guido Jansen

Düren. Mit einer Enttäuschung endete das Sportjahr für die SWD Powervolleys: „Das ist schon sehr frustrierend, dass wir gegen SVG Lüneburg ausgeschieden sind“, kommentierte Goswin Caro das Halbfinal-Aus des dreifachen deutschen Vizemeisters beim Bundesliga-Neuling aus der Heide. Der Sportliche Leiter des Erstligisten von der Rur war bedient.

 „2015 feiern wir 50 Jahre Volleyball in Düren. Da hätten wir sehr gerne das Pokalfinale in Halle bestritten.“

Dass die Rheinländer nicht zum dritten Mal nach Westfalen fahren, trübt also die Bilanz der ersten Saisonhälfte. „Eigentlich haben wir bis zum Pokal-Spiel gut abgeschnitten“, stellte Caro fest. Mit den bisherigen Partien in der höchsten deutschen Liga habe Düren die ersten Schritte zum Erreichen des Saisonziels vierter Tabellenplatz zurückgelegt, sagte Caro weiter. Aktuell liegen die Dürener mit Platz 4 eben einen Rang über der Endplatzierung der Hauptrunde 13/14.

Besonders freute sich der Sportliche Leiter in den abgelaufenen Wochen über zwei Siege: den ersten Erfolg Dürens über den VfB Friedrichshafen am Bodensee und über den Auswärtssieg zum Auftakt der Rückrunde beim TV Ingersoll Bühl: „Schön, dass uns die Revanche für die Hinspiel-Niederlage gelungen ist“, sagte Caro.

Doch zögerte er nicht, auch zwei Niederlagen anzusprechen: „Ich kann nicht bewerten, ob wir das Meisterschaftsspiel in Coburg wegen des glatten Pokalsieges gegen die VSG leichtfertig verloren haben.“ Und in Rottenburg könne man zwar verlieren, aber „in diesem Spiel war ein Sieg möglich.“

So hofft Caro, dass die Mannschaft im weiteren Saisonverlauf die Schwankungen während der Begegnungen ablegen kann und somit die vermeintliche Vorteile besser zur Geltung kommen: das hohe Niveau des Kaders dank ausgeglichen besetzter Positionen.

Beispielsweise in Abwehr und Annahme: „Dass mir die Rückkehr von Libero Blair Bann gelungen ist, freut mich besonders“, sagte Caro. Bann sei als Mensch und Aktiver ein Führungsspieler, der das Team dirigieren könne. Caro freute sich auch beispielsweise über Steven Hunt: „Er hat sich gesteigert, greift jetzt nicht mehr allein ungestüm an, sondern auch variantenreich.“ Dies gelte auch für Hunts Außenangreiferkollegen und Neuzugang Jan Philipp Marks. Und schließlich sei nur der Deutsche Meister Berlin auf der Diagonalposition besser besetzt als Düren mit Sebastian Gevert und Marvin Prolingheuer.

So gab es bis Sonntagabend eigentlich nicht viel, über das sich der Sportliche Leiter ärgern musste...

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