Das 80. Rennen „Rund um Düren“ startet wieder in Kreuzau

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Düren. Der Vorsitzende des Radsportvereins Düren, Alexander Donike, begrüßte nun 39 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im Jugendstadion, der ehemaligen Dürener Radrennbahn, die sich trotz widriger Wetterverhältnisse dort eingefunden hatten.

Das hob der Vorsitzende Donike bei seinem Jahresbericht besonders hervor: „Der Verein ist wie eine Familie, in der es einfach funktioniert. So macht es Spaß“, lautete sein gut gelaunter Kommentar.

Der RSV Düren sieht sich im Aufwind. Die Altersstruktur der Mitglieder wurde erheblich verbessert wegen der starken und erfolgreichen Rennmannschaft und dank engagierter Jugendarbeit. Nach einer Spaltung des Vereins Ende der neunziger Jahre, die zur Neugründung des RRC Merken führte, fiel der RSV Düren in ein tiefes Loch. Nahezu alle jüngeren Mitglieder verließen den Verein und schlossen sich dem neuen Verein an. Die Veranstaltungen des RSV Düren mussten über viele Jahre von den älteren Mitgliedern bewältigt werden.

Der Vorstand sah hier großen Handlungsbedarf, um die anstehenden Aufgaben zu bewerkstelligen. So kam es dann zur Gründung der Teams Düren, welches zu einer starken Senkung im Altersdurchschnitt führte. Weitere Jugendliche konnten ebenfalls angeworben werden.

Zahlreiche Arbeiten bei den Rennen wurden mit gezielten Maßnahmen wie Outsourcing gelöst. Weitere jüngere Helfer konnten als Streckenposten für „Rund um Düren“ angeworben werden. Der Vorstand des RSV ist auch weiterhin bemüht, weitere jüngere Helfer für die vielen zukünftigen Aufgaben zu finden, um die älteren Mitglieder zu entlasten.

Positiv fiel auch der sportliche Rückblick ins vergangene Jahr aus. Im Mittelpunkt stand das vom Verein schon seit Jahrzehnten ausgetragene internationale Rennen „Rund um Düren“. Etwa 800 Starter traten zu den diversen Rennen an, die ehrenamtliche Organisation klappte perfekt, allerdings konnte der Radsportverein Düren keinen Sieger aus den eigenen Reihen präsentieren.

Für das Rennen „Rund in Düren“ am 31. August 2013 war schon im Vorfeld der Versammlung eine Arbeitsgruppe gegründet worden. Der Klassiker „Rund um Düren“, die 80. Auflage, am 21. April wird wiederum in Kreuzau gestartet.

Auch im weiteren sportlichen Bereich zogen die Fachwarte für die Radtuouristikfahrten sowie für die Rund- und Ausfahrten jeweils eine zufriedene Bilanz. Die nächste Vier-Tage-Tour ist für den Sommer nach Saarlouis geplant. Jugendbetreuer Stephan Nickel vermeldete ebenfalls nur gute Nachrichten, da die Jugendfahrer zahlreiche Siege und Platzierungen im abgelaufenen Jahr eingefahren hatten. Mit dem Rurtal-Gymnasium wurde eine Korporation geschlossen.

Die Aktivitäten im Team Düren präsentierte Sven Rehbein. Er wies auf zahlreiche Erfolge seines Teams hin. Zudem betonte er, dass es ein besonderes Anliegen sei, möglichst jüngere Fahrer aus der Region in das Team Düren zu integrieren beziehungsweise heranzuführen. Schon jetzt wurden Julian Lövenich und Michael Hover aus den eigenen Reihen ins Team Düren übernommen.

Kassenwart Winfried Hilke berichtete ebenfalls nur Positives. So wurden denn auch allen bisherigen Amtsinhabern Entlastung erteilt. Für die im Zweijahresrhythmus anstehenden Ergänzungswahlen wurden zudem jüngere Mitglieder für die Vorstandsarbeit gewonnen.

Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Sven Rehbein, Winfried Hilke betreut wieder die Kasse, Heinz van Wersch fungiert als Schriftführer, Zeugwart wurde Josef Hergarden, Peter Schumacher wurde kommissarisch zum Sozialwart ernannt. Kassenprüfer sind Robert Höflie, Max Plönnes und Wolfgang Nießen.

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