„Dann ist wirklich Weihnachten“

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Die Proben für das Weihnachtsblasen 2012 auf dem Turm der Annakirche laufen schon auf Hochtouren. Die Schülerinnen und Schüler des Stiftischen Gymnasium freuen sich schon sehr auf ihren Auftritt an Heiligabend. Foto: Sandra Kinkel
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Foto: Sandra Kinkel
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Foto: Sandra Kinkel
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Foto: Sandra Kinkel
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Bildnummer: 50782385 Datum: 07.03.2005 Copyright: imago/HRSchulz Trompete, Objekte; 2005, Instrument, Instrumente, Musikinstrument, Musikinstrumente, Blasinstrument, Blasinstrumente, Trompete, Trompeten, Blechblasinstrument, Blechblasinstrumente; , quer, Kbdig, Einzelbild, Freisteller, Deutschland / Studioaufnahme
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Bildnummer: 50602754 Datum: 01.10.2004 Copyright: imago/Steffen Schellhorn Letzter Türmer Karl Gustav Otto Ziegler trompetet auf einem Turm der Marienkirche in Halle/Saale, Gebäude, außen, Außenansicht, Personen; 2004, Halle/Saale, Repro, Reproduktion, Reproduktionen, Geschwister, Marktkirche, Unser Lieben Frauen, Mann, historisch, historische, historisches, Trompeter, trompeten, trompetend,; , hoch, Kbdig, Einzelbild, Kirchen, Deutschland, ,; Aufnahmedatum geschätzt

Düren. „Ich finde es einfach schön, dass man sich vor den Weihnachtsferien noch einmal trifft. Unser Turmblasen an Heiligabend ist einfach eine gute Sache.“ Luca Flatten ist 14 Jahre alt und eine von knapp 30 Turmbläsern, die an Heiligabend in der Dürener Innenstadt immer für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen.

Seit 48 Jahren klettern Schülerinnen und Schülern immer an Weihnachten auf den Turm der Annakirche und spielen Weihnachtslieder – und das mit großer Begeisterung und jede Menge Herzblut.


Jonas Maurer, Tobias Hour, Leyla Aydin, Maximilian Sack, Steffen Knoblauch, Steffen Hillinger, Michael Schlecker, Philipp Becker,  Elin Constantin, Anne Eberhardt, Luca Flatten, Anika Wildner, Svenja Hauck, Berna Yilmaz und Destina Jalowski spielen alle ein Blasinstrument, im  Angebot sind Trompeten, Posaunen, Querflöten, Saxofone, Klarinetten und Hörner. Die meisten von ihnen waren schon häufiger beim traditionellen Turmblasen an Heiligabend mit von der Partie, nur drei sind in diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei. Geleitet wird das Turmblasen wie immer von Musiklehrerin Astrid Michels.


„Ich bin gefragt worden, ob ich da mitspielen will“, sagt Maximilian Sack (15). „Und jetzt bin ich eben dabei. Ich freue mich auch eigentlich darauf und bin gespannt, wie es wird.“
Traditionsgemäß kommen auch immer einige ehemalige Schülerinnen und Schüler des „Stifts“ zum Turmblasen, einfach um die „alten“ Mitschüler noch einmal zu treffen. Vor dem Konzert steht allerdings erst einmal ein ziemlich anstrengender Aufstieg. Musiker und Lehrerin treffen sich immer schon um 15.40 Uhr.

„Und um drei“, lacht Astrid Michels, sind wir dann spielfähig.  Es ist schon anstrengend, bis wir alle oben sind.“ Wie viele Stufen sie genau hoch klettern müssen, wissen die Jugendlichen gar nicht. „Aber am Schluss“, sagt Philipp Becker (19), „wird es schon ziemlich eng. Wir können auch nicht alle unsere Sachen mit nach oben nehmen.“  Es sei gut, ergänzt Astrid Michels, dass immer auch einige Eltern mit auf den Turm kraxeln würden. „Die helfen uns dann immer beim Auspacken der Instrumente und beim Befestigen der Noten. Das ist schon gut.“
Den ersten Teil ihres weihnachtlichen Konzertes spielen die Turmbläser übrigens von der obersten Plattform des Kirchturmes, dann stehen sie draußen. Astrid Michaels: „Und das, was wir dann spielen, kann man dann auch sehr weit hören.“ Für den zweiten Teil klettern sie zurück in den Glockenturm. Was hier gespielt wird, hören die Menschen, die in der Nähe der Annakirche wohnen.

Astrid Michaels: „Vor zwei Jahren mussten wir unser komplettes Programm aus dem Glockenturm spielen. Es lag so viel Schnee, dass wir die Falltür, die nach draußen auf den Turm führt, einfach nicht aufbekommen haben.“


Für die meisten der engagierten Turmbläser des Stiftischen Gymnasiums ist ihr Konzert an Heiligabend die optimale Einstimmung auf Weihnachten. „Vorher“, sagt Luca Flatten, „ist es ja manchmal noch ziemlich hektisch. Alle haben viel zu tun. Aber wenn dann das Turmblasen vorbei ist, dann ist wirklich Weihnachten.“


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