Damensitzung der „K5“: 2000 Frauen lassen die Arena beben

Von: oha
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Marita Köllner alias „Et fussisch Julche“ (Mitte) steckte die Damen in der Arena mit ihrer guten Laune an. Foto: Ottmar Hansen

Düren. „Wollt ihr Spaß?“ Die Frage von Präsident Gerd Heller (Südinsulaner) zum Auftakt der 1. Damensitzung der „Karnevalistischen 5“ war wohl eher rhetorisch gemeint. Das lautstarke „Ja!!“ von gut 2000 Frauen ließ denn auch nicht lange auf sich warten. Vom Start weg feierten die Damen am Mittwoch in der Kreis-Arena ausgelassen Karneval.

Die fünf Karnevalsgesellschaften Kruuschberger Funken, Prinzengarde, Südinsulaner, Närrische Norddürener und Holzpoeze Jonge hatten ein Programm zusammen gestellt, das die Damen fortwährend zum Mitsingen und Mitschunkeln animierte. Schon bei den „Bremsklötz“ als „Aufwärmer“ hielt es die Frauen nicht mehr auf ihren Stühlen. Ihren Hit „Ich kann keine Mädchen weinen sehen, wenn sie lachen sind sie wunderschön“ sang ein tausendstimmiger Chor mit. Genau so beim Neil Diamond-Oldie „Sweet Caroline“, umgetextet auf Kölsch, oder dem Brings-Hit „Halleluja“. Ohne Zugabe mit „An Tagen wie diesen“ kam die Band nicht von der Bühne.

Im Samba-Rhythmus

Mit dem Auftritt von Marita Köllner alias „Et fussisch Julche“ war das Publikum im Saal dann endgültig nicht mehr zu halten. Alles stürmte Richtung Bühne, um mit der Stimmungssängerin gemeinsam ihre bekannten Schlager wie „Können diese Augen lügen“, „Es war in Altenahr“ oder „Wille wille witt“ anzustimmen. Die Sängerin ließ sich gerne von der guten Laune im Saal anstecken und brannte auf der Bühne ein Feuerwerk ab. Im Samba-Rhythmus brauchten dann wohl auch ihre Füße etwas Freiheit, die Schuhe flogen jedenfalls bis fast an die Hallendecke. „Ich muss jetzt gehen“, flehte Marita Köllner ihre Fans förmlich an, weitere Termine warteten. Doch die Damen in der Arena kannten kein Pardon. Eine zweite Zugabe war fällig. „Loss mer zesamme d'r Karneval fiere“ brauchte sie nicht lange zu bitten. Erst nach dem Versprechen, nächstes Jahr wieder in der Arena mit dabei zu sein, konnte dat „Julche“ durch das Spalier ihrer Fans gen Ausgang schunkeln.

Als „Clown mit der Trompete“ schlug Bruce Kapusta die Brücke zwischen besinnlichen und rockigen Tönen. Für das Publikum im Saal hatte er sein neuestes Lied „Ich bin ein Clown“ mitgebracht. Bernd Stelter und Knacki Deuser sorgten für humorige Elemente im Programm, ehe „Colör“, „Rabaue“ und die „Höhner“ wieder zum Mitsingen einluden. Das „Thorrer Schnauzerballett“ und die Regenbogengarde der K5 boten etwas fürs Auge. Heute findet in der Arena die zweite Damensitzung der K5 statt. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die Damensitzungen im kommenden Jahr. Brings, Räuber und Höhner werden dabei sein. Der Kartenvorverkauf beginnt am 9. März in der Geschäftsstelle des Super Sonntag-Verlages am Markt.

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