Cornetzhofschule hat nun ein Berufsorientierungsbüro

Von: kin
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Günther Hüffer, Barbara Kuhn
Günther Hüffer, Barbara Kuhn-Röhl und Arno Breuer (von links) freuen sich über das neue Berufsorientierungsbüro. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Berufsbildung wird an der Cornetzhofschule in Rölsdorf schon immer groß geschrieben. Jetzt hat die Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen - übrigens als erste Förderschule im Kreis - ein nagelneues Berufsorientierungsbüro.

152 Schüler mit einer Lernbehinderung werden an der Cornetzhofschule unterrichtet, die meisten von ihnen verlassen die Schule mit einem Förderschulabschluss, wenige schaffen sogar den Hauptschulabschluss. „Für unsere Schüler”, sagt Schulleiterin Barbara Kuhn-Röhl, „sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen zwei Jahren viel besser geworden. Es gelingt uns jedenfalls, für alle unsere Schüler ein Angebot für die Zeit nach ihrer Entlassung zu schaffen.”

Die meisten, so Günther Hüffer von der Bundesagentur Arbeit, gingen zunächst in ein Werkstattjahr oder würden in einer Maßnahme der Bundesarbeitsagentur weiter ausgebildet. Hüffer: „Es gibt aber auch immer mehr einfacherer Berufe. Wir nennen das Werkerberufe, gemeint sind Verkaufshelfer, Metallarbeiter oder Beikoch. Das sind Berufe speziell für Förderschüler.”

Damit die jungen Leute von der Cornetzhofschule sich jetzt noch besser auf ihren Beruf vorbereiten können, wurde das Berufsorientierungsbüro eingerichtet. Hier werden alle wichtigen Materialien gesammelt, die für den Übergang von der Schule in den Beruf wichtig sind. Es gibt zwei Rechner mit Internetzugang und einen Telefonanschluss, beispielsweise für den Fall, dass die Schüler bei einer potenziellen Praktikumsstelle anrufen wollen.

Schulsozialarbeiter Arno Breuer: „Im Rahmen einer Rallye lernen alle Schüler der Klassen 8 bis 10 das neue Berufsorientierungsbüro kennen.” Ein Schwerpunkt der Informationen, die man dort bekommen kann, liegt auf den Details über das Nachholen von Schulabschlüssen, berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und eine Sammlung über Firmen, bei denen die Schüler bereits ein Praktikum gemacht haben.

Darüber hinaus wird Günther Hüffer regelmäßig seine Sprechstunden im Berufsorientierungsbüro abhalten. „Die Kinder einer Förderschule brauchen einfach mehr Unterstützeng als andere”, so Hüffer. „Um so wichtiger ist es, dass dieses Büro jetzt hier eingerichtet wurde.”
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