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CMC-Belegschaft verunsichert

Von: oha
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Düren. Die rund 160 Mitarbeiter des Birkesdorfer Unternehmens CMC Consumer Medical Care GmbH (ehemals Hartmann) müssen mit schmerzhaften Einschnitten bei ihrer Entlohnung rechnen. Entlassungen soll es hingegen vorerst nicht geben.

CMC produziert Medizin- und Pflegeprodukte. Nach zwei Mitgliederversammlungen saßen Arbeitnehmer und Geschäftsleitung am Donnerstag erneut zusammen, um über die Zukunft des Unternehmens zu beraten.

Das Mutterunternehmen, die Paul Hartmann AG, hat offenbar davon Abstand genommen, die Dürener Tochter CMC (30 Beschäftigte arbeiten ferner noch in Heidenheim) zu verkaufen. Stattdessen soll die Firma mit Investitionen von rund vier Millionen Euro saniert werden. Allerdings sollen die Beschäftigten ihren Beitrag dazu leisten. Indem die Personalkosten um 15 Prozent, das heißt 1,5 Millionen Euro, gesenkt werden.

Dies wolle CMC durch Arbeitszeitverlängerung, Gehaltskürzungen und Kürzungen bei Urlaubs- und Weihnachtsgeld erreichen, sagte IG Metall-Bevollmächtigter Paul Zimmermann am Donnerstag auf Anfrage. Für jeden Beschäftigten bedeute dies, jährlich auf 7500 Euro zu verzichten. „Hier wird ein Druck aufgebaut, den wir so vom Unternehmen bislang nicht kannten”, so Zimmermann.

In drei bis vier Jahren wolle CMC wieder schwarze Zahlen schreiben. Nicht zuletzt mit neuen Produkten wie feuchten Reinigungs-Pads, deren Markteinführung derzeit getestet werde. „Es geht um ein Zukunftskonzept mit dem wir es schaffen, den Standort Düren langfristig zu sichern”, stellte CMC-Betriebsleiter Dr. Michael Thie am Donneerstag gegenüber den DN das Anliegen der Geschäftsleitung heraus. Noch sei allerdings „alles im Fluss”. Man wolle zunächst intern zu Lösungen kommen und erst dann an die Öffentlichkeit treten. Die IG Metall legte ihrerseits ein Sanierungskonzept vor. Dies sieht unter anderem den künftigen Verzicht auf Leiharbeiter vor.
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