Cellos spielen Rock im Stil von „Apocalyptica”

Von: Sandra Kinkel
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Dass Heavy Metal und Cello wirklich keine unüberwindbaren Gegensätze sind, davon können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 9. November, bei einem Konzert in der Katholischen Pfarrkirche St. Josef in der Piusstraße in Düren überzeugen. Foto: Imago

Düren. Passen Heavy-Metal-Musik und Cellos zusammen? Offenbar ja. Zumindest sind die Dürener Musikschullehrerin Ina Pelzer-Trinius und ihre elf Schüler, die gemeinsam im Cello-Orchester „Cellica” musizieren, davon überzeugt.

Und dass Heavy Metal und Cello wirklich keine unüberwindbaren Gegensätze sind, davon können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 9. November, bei einem Konzert in der Katholischen Pfarrkirche St. Josef in der Piusstraße in Düren überzeugen. Ab 19 Uhr präsentieren die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit Ina Pelzer-Trinius Rockmusik von „Metallica” und „Apocalyptica.”

Während „Metallica” einer der bekanntesten Heavy-Metal-Bands aus den USA ist, hat sich die Gruppe „Apocalyptica” 1996 in Finnland gegründet. Die Band besteht aus Studenten der Sibelius-Akademie in Helsinki, die beschlossen haben, Hits ihrer Lieblingsband „Metallica” mit dem Cello zu spielen. Der Bandname „Apocalyptica” setzt sich aus dem griechischen Wort „Apokalypse” und dem Ende des Namens von Metallica zusammen. „Ich habe Apocalyptica schon einmal in einem Konzert gehört und war von der Musik begeistert”, so Ina Pelzer-Trinius. „Wovon ich allerdings weniger begeistert bin, ist, dass die Gruppe mit dem Satanismus sympathisiert.”

Gedichte und ein Märchen

Und genau das ist auch der Grund, warum es bei dem Konzert in der Josefskirche eben nicht nur Cello-Musik, sondern auch kurze Texte, Gedichte und ein Märchen geben wird. „Wir haben Texte ausgesucht”, so Ina Pelzer-Trinius, „die einen Gegenpol zu den satanistischen Äußerungen von Apocalyptica bilden.” Vorgelesen werden die Texte von Mitgliedern der Gruppe „Cellica”. Aufgrund der Texte, so Ina Pelzer-Trinius weiter, passe das Konzert auch durchaus zu dem Konzerttermin 9. November, wo ja bekanntermaßen an die Reichspogromnacht erinnert wird. „Unser Orchester existiert seit drei Jahren und wir spielen regelmäßig im Herbst ein Konzert. Dass es am 9. November stattfindet, ist das erste Mal.”

Der Eintritt zu dem sicherlich interessanten Konzertabend in der Dürener Josefskirche ist übrigens frei.
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