Cellistin macht die Vernissage zu einem besonderen Event

Von: avl
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So unterschiedlich die Kunstsparten der zwölf Künstlerinnen und Künstler der Herbstausstellung auch sein mögen: In der Galerie Dorsel verschmelzen sie seit dem Wochenende alle zu einem erlebnisreichen und anspruchsvollen Ganzen. Foto: Bert van Londen

Heimbach. Vor vollem Haus eröffnete die Heimbacher Galeristin Friederike Dorsel ihre diesjährige Herbstausstellung. Die Galerie Dorsel in Heimbach-Hasenfeld, die längst zu einer Kunst-Institution nicht nur innerhalb der Kunststadt Heimbach geworden ist, zeigt auch auf ihrer 33. Herbstausstellung ein breitgefächertes und hochkarätiges Repertoire - quer durch die Welt der Künste.

Insgesamt zwölf Künstlerinnen und Künstler zeigen auf zwei Etagen ausdrucksstarke Beispiele ihres Könnens. Dabei verwischen gelegentlich auch schon einmal die Grenzen zwischen Kunst und Kunsthandwerk und tragen so dazu bei, dass sich oft lediglich intellektuell entstandene Abgrenzungen wohltuend auflösen.

„Künstler haben den Wunsch etwas zu hinterlassen”, wusste der Laudator Dr. Wolfgang Hagemann. „Hier, im Hause Dorsel, gibt es in allen Räumen Sehenswertes zu entdecken”, attestierte er der Galerie und stellte die einzelnen Künstlerinnen und Künstler vor.

Besondere Erwähnung fanden Milan Sladek, international renommierter Pantomime aus der Slowakei, der mit seinen Gemälden auf sich aufmerksam machte, Karin Dornbusch, Bildhauerin und Keramikerin, Torsten Trautvetter, Schmuckdesigner, sowie die Maler Karl Hackstein, Obermaubach und Muna Götze, Nideggen. Weitere Künstler sind Karin Schmidt, Keramik-Raku, Eva Scheller, Glas, Objekte und Bilder, Karl Mebold, Holzskulpturen, Susanne Hinz und Christoph Erhardt, beide Textil sowie Jutta Arndt und Friederike Bruckmann, beide Schmuck.

Heimlicher Star der gelungenen Eröffnungsveranstaltung aber war Johanna Stein, eine begabte und charismatische Cellistin, die auf besonderem Wunsch der Galeristin einige Stücke vortrug. Mit einer Mischung aus Klassik, Folk und Jazz begeisterte sie die Gäste und entlockte dem Musikinstrument Töne und Rhythmen, die man landläufig wohl eher weniger mit dem Cello verbindet.

Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 8. November, in den Räumen der Galerie Dorsel, In den Wingerten 15, in Heimbach-Hasenfeld zu sehen. Die Öffnungszeiten sind täglich von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Sonnabends und sonntags durchgehend geöffnet.
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