Düren - CDU stellt ihre Perspektiven für 2009 vor

CDU stellt ihre Perspektiven für 2009 vor

Von: Ingo Latotzki
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Düren. 2009, sagt Karl-Albert Eßer, werde „das Jahr der Umsetzung”. Mehr als 30 Themen nannte der Fraktions-Vorsitzende der Dürener CDU am Donnerstag, Themen, die seine Partei in diesem Wahljahr in Angriff nehmen beziehungsweise vollenden will.

Dass Eßer auch über das Konjunkturpaket sprach, versteht sich wohl von selbst. Doch noch hat die Stadt Düren nicht genug Informationen, konkret zu sagen, wo investiert werden könnte. Klar ist: in Bildung und Stadtentwicklung.

„Diese Bereiche stehen sowieso seit Jahren auf unserer Prioritätenliste”, sagt Eßer, „auch 2009”. In diesem Herbst soll der Neubau der Bürgewaldschule in Birkesdorf fertiggestellt werden, danach werde die zweite Dürener Förderschule, die Cornetzhofschule in Rölsdorf, abgerissen und neugebaut.

Wenn es nach der CDU geht, wird auch die Betreuung der unter Dreijährigen in Kindergärten ausgebaut. Derzeit gibt es in der Stadt 200 Plätze, 62 weitere sind vom Land NRW genehmigt, die Stadt hätte aber gerne mehr. „Vielleicht tut sich noch etwas”, sagt CDU-Fraktions-Chef Eßer.

Viele Themen, die der Politiker nennt, sind bereits vorbereitet, deshalb bezeichnet er 2009 auch als das Jahr der Umsetzung. Der Anbau des Hoesch-Museum soll im Sommer eröffnet werden, in Merken und Birkesdorf sind weitere Baugebiete geplant. „20 Neubaugebiete mit 700 Grundstücken haben wir seit 1999 geschaffen”, sagt Eßer, der mit seiner Partei auch das Wohnen in der City, besonders für ältere Menschen, fördern will.

Dass in diesem Jahr der Bau des Hotels an der Stadthalle vorangeht, ist für Karl-Albert Eßer ausgemachte Sache, er habe „einen Haken” an das Projekt gemacht. Das würde er sicher auch bei einem Bauprojekt auf dem Postgelände so handhaben, was freilich schwerer ist.

„Wir wollen da ein für das Areal angemessenes Angebot als Gegenpol zum erfolgreichen Stadtcenter”, sagt Eßer. Ein möglicher Investor hat kürzlich im Rathaus Pläne vorgestellt.

Vordringliche Aufgaben für 2009 seien aber auch die Ansiedlung von neuen Unternehmen und der Ausbau von Gewerbegebieten. Und natürlich müsse die Stadt weiter sparen, um den Haushalt bis 2011 auszugleichen. „Wir haben uns ein beachtliches Programm vorgenommen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir vieles umsetzen.”

Alle drei Monate würde seine Fraktion die gesteckten Ziele überprüfen. „Stillstand wäre Rückschritt”, sagt Eßer.
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