Düren - CDU plant mit drei zusätzlichen Sicherheitsleuten

CDU plant mit drei zusätzlichen Sicherheitsleuten

Von: Ingo Latotzki
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Düren. Die Dürener CDU hat sich festgelegt: Zunächst sollen drei zusätzliche Ordnungsamtskräfte eingestellt werden, um für mehr Sicherheit in der Innenstadt zu sorgen. Mit sieben bereits bei der Stadt beschäftigten Kräften würden dann zehn Männer und Frauen nach dem Rechten sehen. Als die CDU im Sommer im Rat beantragt hatte, mehr Sicherheitsleute einzustellen, war noch von bis zu zehn ergänzenden Kräften die Rede. Mittlerweile haben mehrere Gespräche zwischen Stadt, Polizei und Politik stattgefunden.

Vereinbart wurde unter anderem ein mehr an Zusammenarbeit. Vor allem: Die Ordnungsamtskräfte, die bereits jetzt nach dem Rechten sehen, sollen demnächst in Uniformen unterwegs sein, damit sie sofort als Sicherheitskräfte zu erkennen sind. Bisher gingen sie in ziviler Kleidung durch die Straßen und „signalisierten so weniger ihre Präsenz in der City“, wie CDU-Chef Thomas Floßdorf sagte. 150.000 Euro sollen für 2014 an Personalkosten für die drei neuen Stellen in den Haushalt eingestellt werden. Ob es so kommt, entscheidet letztlich der Stadtrat.

Floßdorf betrachtet die Aufstockung des Sicherheitspersonals um rund 30 Prozent als ersten Schritt. Nun sollen zunächst Erfahrungen gesammelt werden. Die Stadt Aachen habe mit etwa 30 Ordnungskräften und etwa der dreifachen Bevölkerungszahl relativ gesehen ungefähr die gleiche Zahl an Sicherheitsleuten.

Wichtig ist für den CDU-Chef auch, dass „das Thema bei den beteiligten Behörden angekommen ist“. Nun wollen Polizei und Stadt Düren enger zusammen arbeiten. Geplant ist, dass die Sicherheitskräfte im Schichtdienst täglich bis 22.00 Uhr in der Innenstadt präsent sind – freilich nur, wenn der Bedarf gegeben ist. Der Politiker verwies nochmals auf Statistiken der Polizei, wonach die Zahl der Straftaten in der Dürener Innenstadt nicht gestiegen sei. „Es geht um das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen“, sagt Floßdorf. Die Menschen klagten über Angsträume, etwa rund um das Haus der Stadt, oder über aggressives Betteln. Vor allem Geschäftsleute haben in den vergangenen Monaten immer wieder darauf hingewiesen, dass sie zusätzliche Sicherheitskräfte für erforderlich halten.

Ob die drei Kräfte, die nach Vorstellungen der CDU eingestellt werden sollen, der große Wurf sind, wird während des DN-Talks am morgigen Mittwoch (19.30 Uhr, Pleußmühle) ebenso diskutiert wie die gesamte Entwicklung der Dürener Innenstadt. Was zum Beispiel bringt der Masterplan, der derzeit von einem Aachener Fachbüro erarbeitet wird und eine Art Leitfaden für die Stadtentwicklung werden soll. Das Werk wird zahlreiche Vorschläge und Ideen beinhalten.

Können sie angesichts der nach wie vor angespannten Finanzlage umgesetzt werden? Und wie muss sich Düren in den nächsten Jahren auf dem Arbeitsmarkt entwickeln? Wie auf dem Zukunftsfeldern Schule und Bildung? Wie ist die Stadt auf den demografischen Wandel vorbereitet. Alles Themen, mit denen sich der DN-Talk beschäftigen wird. Der Eintritt ist frei.

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