Düren - CDU kritisiert SPD-Pläne zur Bebauung des Stadthallen-Areals

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CDU kritisiert SPD-Pläne zur Bebauung des Stadthallen-Areals

Von: inla
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Düren. Die Dürener CDU wirft der SPD vor, mit ihrem neuen Plan zu einer Bebauung des Stadthallen-Grundstücks an der Bismarckstraße den falschen Weg einzuschlagen. Die Christdemokraten sehen juristische Probleme und ein falsches Signal für den derzeitigen Erbbaupachtnehmer, der in Besitz des Grundstückes ist.

Die SPD hat vorgeschlagen, einem Investor nicht nur das Stadthallen-Areal für eine Entwicklung mit Hotel, Restauration und Wohnen anzubieten, sondern zudem die Möglichkeit, an anderer Stelle in Düren ein Kauf- oder Warenhaus zu betreiben. Der Grund: Nach Ansicht der SPD sei es nicht wirtschaftlich, ein Hotel rentabel zu betreiben. Ein Investor brauche deshalb einen finanziellen Ausgleich, den ein florierendes Geschäftshaus bieten könnte. Dieses Verfahren nennt die SPD „Quersubventionierung“. Ein Investor stünde bereit.

Laut CDU bewegt sich die Dürener SPD mit diesem Vorschlag „auf dünnem Eis“. Es sei notwendig, dass sich das Stadthallen-Projekt aus eigener Kraft trägt, damit „es zukunftssicher ist“, so CDU-Fraktionschef Stefan Weschke.Von entscheidender Bedeutung sei erst einmal der finanzielle Aufwand, der für die Übertragung des Erbaurechtes notwendig sei.

Dabei soll es um 1,5 Millionen Euro gehen, die der derzeitige Besitzer erhalten könnte. Nur wenn er aus dem laufenden Vertrag aussteigt, kann ein anderer Investor tätig werden. Bisher hat es keine Einigung gegeben. Das ist der Grund, warum das Stadthallen-Grundstück seit Jahren brach liegt.

Den Vorwurf der „Geheimdiplomatie“ weist CDU-Vorsitzender Thomas Floßdorf zurück. „In der Fraktionsvorsitzendenkonferenz und in der letzten Ratssitzung sind alle ausführlich über den Sachstand Stadthalle informiert worden.“ Sonst hätte dieses Projekt kaum Aufnahme in den einstimmig verabschiedeten Masterplan gefunden, so Floßdorf.

Zudem hatte Baudezernent Paul Zündorf beim letzten DN-Talk gesagt, Details von Planungen sollten erst in die Öffentlichkeit, wenn unterschriftsreiche Verträge vorliegen. Laut CDU habe die SPD dem Versuch, mit allen Beteiligten eine „seriöse Lösung“ zu finden, einen Bärdendienst erwiesen. Die Stadthalle ist auch Thema im DN-Talk am Mittwoch (ab 19 Uhr, Pleußmühle).

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