Düren - CDU-Fraktion widerspricht der SPD: „Verdrehungsversuch“

CDU-Fraktion widerspricht der SPD: „Verdrehungsversuch“

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Düren. Die heftige SPD-Kritik an der Positionierung der Stadt Düren in Sachen Container-Terminal und Indesee ist für die CDU-Fraktion „nicht nachvollziehbar“. Fraktionschef spricht gar von dem „Versuch der Tatsachenverdrehung“.

Wie am Donnerstag berichtet, hat die SPD behauptet, die Ergebnisse des Gutachtens im Zusammenhang mit dem Container-Terminal würden von Bürgermeister Paul Larue bewusst zurück gehalten. Weschke: „Einvernehmlich wurde vereinbart, das von der städtischen Wirtschaftsförderung in Auftrag gegebene Gutachten nach Karneval vorzustellen und zu beraten, um auf dieser Grundlage dann eine endgültige Positionierung der Stadt zum Terminal vorzunehmen.“

Weschke fordert den SPD-Unterbezirksvorsitzenden Dietmar Nietan im Übrigen auf, „die eigenen Reihen zu schließen“. Maßgebliche Akteure der Bürgerinitiative gegen der Güterumschlaganlage seien führende Sozialdemokraten in der Stadt. Der CDU-Fraktionsvorsitzende: „Die SPD kann nicht im Rathaus dafür und in Arnoldsweiler dagegen sein. So ein Spagat führt nur zu einer Bruchlandung“. Die Erörterung nach Karneval mache vor allem auch deshalb Sinn, weil dann der neue Technische Beigeordnete Paul Zündorf sein Amt angetreten habe. In dessen Verantwortungsbereich falle das „chancenreiche Infrastrukturprojekt“.

Weschke kritisiert auch die Ratschläge Nietans in Bezug auf die Klageentscheidung der Stadt zum Indener Restsee: „Alle Ratsmitglieder, auch die der SPD-Fraktion, sind ihren Wählern und keinem selbst ernannten Sonnenkönig aus Berlin verpflichtet. Bei der Seefrage handelt es sich um eine Ewigkeitsentscheidung. Der Versuch der Einflussnahme auf gewählte Ratsmitglieder ist zutiefst undemokratisch.“

Bisher habe die SPD immer die Position vertreten, dass ein Beitritt der Stadt Düren zur Indeland GmbH unabhängig von der Positionierung der Stadt in der Seefrage sei. Weschke: „Offenbar hat der SPD-Unterbezirksvorsitzende auch hier seinen Genossen einen Sinneswandel verordnet.“

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