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Caroline Lauscher eröffnet in Embken ein Haus für Kunst

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
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Eröffnete in Embken ein Haus für Kunst und Künstler: Caroline Lauscher (links). Das Ensemble „Zart besaitet” begleitete die erste Vernissage mit schönem Klang. Foto: Anneliese Lauscher

Embken. Ein Haus für die Kunst hat Caroline Lauscher am Sonntag in Embken eröffnet. Viele Gäste betrachteten mit Muße die Vielfalt der Bilder und ließen sich Zeit zum Gespräch.

„Die Arche” - diesen Namen hat die Bevölkerung dem 350 Jahre alten Gebäude gegeben, und so soll es auch weiterhin heißen. Die frühere Vogtei wurde gründlich renoviert und bietet ein schlichtes, uriges Ambiente. Die hellen Räume lassen eine Vielzahl von unterschiedlichen Exponaten im rechten Licht wirken.

Zunächst stellt die Hausherrin ihre eigenen Arbeiten aus, aber in Zukunft soll es hier Konzerte, Lesungen, Kurse und andere Ausstellungen geben - eine Begegnungsstätte für Künstler und Kunstfreunde. Bereits draußen begrüßen den Besucher großformatige Bilder in kräftigen Farben. In ihren Ölbildern setzt die Malerin starke farbliche Akzente. Tulpen in kraftvollem Rot springen ins Auge. Birken wachsen kühn in den Himmel, sie recken sich aus diffus-buntem Grund unaufhaltsam nach oben.

Ein enger Bezug zur Natur ist unübersehbar: „Am lichten Grün sind Himmel und Erde erschaffen und alle Schönheiten der Welt”, mit diesem Ausspruch der Hildegard von Bingen betitelt die Künstlerin eine Trilogie von abstrakten Gemälden in Mischtechnik. Ein Bild aus lebhaften Grüntönen wirkt durch die Körnung von Marmorsand noch lebendiger. In den drei Arbeiten steigert sich die Helligkeit der Farben zu einem frohen, übermütigen Gelb.

Wenn Caroline Lauscher zu den Pastellfarben greift, gibt sie ihren Blumenbildern eine überaus ansprechende Sanftheit: Der Kamille beispielsweise, die mit ihrem duftigen Weiß und den gelben Blütenkronen die Blicke auf sich zieht. Und den Schneeglöckchen, deren weiße Frühlingsverheißung aus dem Grau hervorwächst.

Harmonische Klänge entlockten die Damen des Ensembles „Zart besaitet” ihren akustischen Gitarren. Die wunderschönen Vorträge, mal getragen-melancholisch, mal temperamentvoll-karibisch fanden viel Beifall.

Bis zum 1. März kann man die Ausstellung in der „Arche”, Liebergstraße 43, besuchen: mittwochs und freitags von 15 bis 20 Uhr und samstags von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.
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