Cappella Villa Duria: Vortrefflich gelungene Premiere

Von: wam
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Mit stürmischem Beifall feierte das begeisterte Publikum das erste Konzert des Projektorchesters „9-99“ im Haus der Stadt. Foto: Sven Wamig

Düren. Das Capella Villa Duria Konzertforum präsentierte am Freitagabend im Haus der Stadt ein Weihnachtskonzert der besonderen Art. Kannten die Besucher Konzertveranstaltungen bisher vor allem Oratorienchor, Bachchor oder den Kammerchor, so durften sich die Zuschauer jetzt beim Weihnachtskonzert der Cappella Villa Duria von einem neuartigen Konzept begeistern lassen. Dem Projektorchester „9-99“.

Mit diesem Projekt bewarb sich die Bürgerstiftung Düren bei einem Ideenwettbewerb der Herbert Quandt-Stiftung. Die Idee hinter dem Ganzen war es, ein Orchester von Laienmusikern im Alter von neun bis 99 zusammenzustellen, damit diese dann in einem großen Sinfonieorchester zusammen musizieren konnten. Unter dem Motto „Brücken bauen – Musik kann Generationen zusammenführen“ qualifizierte sich die Bürgerstiftung Düren in dem Ideenwettbewerb mit acht anderen von 23 Bürgerstiftungen und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro.

Können reaktiviert

Musik spricht zwar Menschen jeden Alters an, dennoch ist es allgemeinhin unüblich, dass diese auch über Generationen hinweg gemeinsam musizieren.

Mit dem Projektorchester „9-99“ sollten besonders ältere Menschen wieder motiviert werden, vielleicht vergessenes Können im Musizieren wieder zu reaktivieren und gemeinsam mit jungen Menschen ein Orchester zu bilden, welches dann auf dem großen Weihnachtskonzert der Cappella Villa Duria aufspielt. Die Leitung des Projektorchesters übernahm der langjährige Leiter der Musikschule Düren, Johannes Esser.

Von dem Fördergeld wurde das professionelle Training der Laienmusiker durch Stimmführer, musikpädagogische Begleiter und erfahrene Orchester Musiker finanziert.

Im Weihnachtskonzert am Wochenende konnte das Ergebnis nun bestaunt werden. Gemeinsam mit dem Oratorienchor der Cappella Villa Duria, dem Jugendchor „Las Avellanas“ und dem Kinderchor der Nikolausschule Rölsdorf spielte das Projektorchester „9-99“ Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ aus der „Märchenoper“.

Begleitet wurde das Ganze durch die Sopranistin Eva Bauchmüller und Annika Boos, die in Mezzosopran sang. Neben der „Märchenoper“ konnten sich die Zuschauer außerdem von Stücken aus Rheinbergers „Der Stern von Betlehem“ verzaubern lassen und ebenfalls die klassischen Weihnachtslieder zum Mitsingen durften natürlich nicht fehlen.

Das ungewöhnliche Weihnachtskonzert war ein voller Erfolg. Die Zuschauer quittierten sie die Leistung aller Musiker mit stürmischem Beifall.

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