Heimbach - Bußgeldverfahren: Hundekot regt die Bürger auf

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Bußgeldverfahren: Hundekot regt die Bürger auf

Von: mv
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Heimbach. In den letzten Wochen wurden im Erholungs- und Pilgerort Heimbach wieder vermehrt Beschwerden an die Rathaus-Mitarbeiter herangetragen, die sich auf die Hinterlassenschaften von Hunden beziehen. Hunde- und Pferdekot ärgert die Menschen in Heimbach gewaltig. Die Angelegenheit kam auch im Rat kurz zur Sprache.

Auf Straßen, Plätzen und Gehwegen, aber auch auf Spielplätzen und in den Grünanlagen stößt man auf Hundekot. Bußgeldverfahren wurden inzwischen eingeleitet. „Es handelt sich um einen kleinen Teil der Hundebesitzer”, meinte Bürgermeister Bert Züll im Rat. Aber diese Wenigen würden alle Tierfreunde in Verruf bringen.

Im „Stadt-Journal” von Heimbach, das jedem Haushalt zugestellt wird, wird deshalb nochmals dran erinnert, dass die Hinterlassenschaften der Tiere nicht nur ekelerregend sind, sondern auch „in jeder Hinsicht eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen darstellen”.

Weiter heißt es im „Stadt-Journal”: „In dem rechtskräftigen Urteil eines in ähnlicher Angelegenheit eingeleiteten Strafverfahrens wurde zutreffend begutachtet: Hundekot kann neben den immer vorhandenen Darmbakterien aus der Coli- und Proteusgruppe die Erreger von Gasbrand und Wundstarrkrampf sowie auch Salmonellen und Eitererreger enthalten.”

Hundesteuer erhöhen?

Gerade auf Spielplätzen und Grünflächen bestehe in erhöhtem Maße die Möglichkeit der Berührung mit Kot. Der Kot werde auf einer grasbewachsenen Wiese auch von größeren Kindern nicht immer rechtzeitig erkannt.

Es wird auch eine Verordnung zitiert: „Wer auf Verkehrsflächen oder in Anlagen Tiere, insbesondere Pferde und Hunde, mit sich führt, hat die durch die Tiere verursachten Verunreinigungen unverzüglich und schadlos zu beseitigen”. Wer dagegen verstößt, muss in Heimbach künftig tief in die Tasche greifen. So kann den Tierfreund das „Geschäft” seines Vierbeiners durchaus bis zu 500 Euro kosten oder sogar strafrechtliche Ermittlungsverfahren zur Folge haben.

Ein Bürger riet den Ratsvertretern, die Hundesteuer so weit anzuheben, dass sich keiner mehr drei oder mehr Hunde leisten könne. Bürgermeister Züll fand den Vorschlag prima und versprach, gelegentlich darauf zurückzukommen.
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